Kreischef Joseph Ferstl vom Nordbayerischen Musikbund mit Ehrennadel in Gold ausgezeichnet

Aus der Jahreshauptversammlung des BV Oberpfalz

Quelle: Lothar Prechtl

Große Ehre wurde dem Schwandorfer Kreisvorsitzenden des Nordbayerischer Musikbundes, Joseph Ferstl, kürzlich bei der Bezirksversammlung zuteil. Für sein 40-jähriges ehrenamtliches Engagement erhielt er die Ehrennadel in Gold. Für 35 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit wurde zudem der langjährige Bezirksvorsitzende Gerhard Engel ausgezeichnet, für 25 Jahre der ehemalige Kreis- und Bezirksdirigent Anton Lottner.

Die Versammlung in Klardorf wurde musikalisch von der Blaskapelle St. Ägidius Schmidmühlen unter der Leitung von Christian Bäuml eröffnet. Die Kapelle begeht in diesem Jahr ihr 50. Gründungsjubiläum. In seinem Rechenschaftsbericht blickte Bezirksvorsitzender Engel auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Dem Bezirk gehören derzeit 152 Vereine aus sieben Oberpfälzer Landkreisen mit insgesamt rund 8800 aktiven Mitgliedern an. Den guten Besuch der Versammlung wertete Engel als Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit der Verantwortlichen. Ein zentrales Anliegen bleibe die Nachwuchsarbeit; insgesamt wurden 393 D-Prüfungen abgelegt.

n ihren Grußworten betonten die Ehrengäste die gesellschaftliche Bedeutung der Blasmusik. Bundestagsabgeordnete Carolin Wagner (SPD) hob den hohen Stellenwert der Musikkapellen für das kulturelle Leben hervor. Stellvertretende Landrätin Birgit Höcherl (CSU) zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Blasmusik, die sie im Laufe des Jahres bei zahlreichen Veranstaltungen und Konzerten erlebe.

Dominik Lehmeier, Leiter der Berufsfachschule für Musik in Sulzbach-Rosenberg, dankte für die gute Zusammenarbeit, insbesondere bei den D-Prüfungen, und überbrachte die Grüße des Bezirkstagspräsidenten Franz Löffler (CSU). Die konsequente Förderung der Jugendarbeit sei ein wesentlicher Baustein für die Zukunft.

Auch der Vizepräsident des Oberpfälzer Kulturbundes, Erich Tahedl, unterstrich die Bedeutung der Musikvereine für die Pflege von Tradition und Brauchtum, etwa bei der Auswahl und dem Tragen traditioneller Trachten.

Der Präsident des Nordbayerischer Musikbunds, Manfred Ländner, dankte für das gute Miteinander im Verband. Mit Blick auf die unruhigen Zeiten in der Welt rief er dazu auf, mit der Musik ein positives Zeichen zu setzen. Zugleich verwies er auf das 75-jährige Bestehen des Musikbunds im kommenden Jahr. Die Jubiläumsfeiern finden vom 17. bis 19. September in Erlangen statt.

Organisatorisch gibt es eine Änderung bei der Ausleihe der verbandseigenen Instrumente: Zentrale Ansprechpartnerin ist künftig Bezirksschriftführerin Maija Burkhardt. Die Kassenprüfer Lothar Prechtl und Robert Ziegler bescheinigten der Schatzmeisterin Cornelia Roider eine tadellose und vorbildliche Kassenführung. Bei der gleichzeitig tagenden Bezirksbläserjugend wurde Thomas Freimuth in seinem Amt als Bezirksjugendleiter bestätigt.

Abschließend dankte Engel den Mitgliedsvereinen für ihr großes Engagement. Für die im nächsten Jahr anstehenden Neuwahlen wünsche er sich eine stärkere Beteiligung jüngerer Kräfte – ganz im Sinne des Mottos: „Gemeinsam sind wir stark.“

Präsident Manfred Ländner (r.) mit den Geehrten: links Kreisvorsitzender Joseph Ferstl, 2. v. r. Bezirksvorsitzender Gerhard Engel