Eindrucksvoll war schon das Betreten der Messe-Aula: nach oben offen über die gesamte Höhe, und der Gedanke „unser Spiel hört man ja im ganzen Haus“ erzeugte zunächst ein zwiespältiges Erleben. Dann das Einrichten auf der Bühne, wir waren die Ersten im Tagesprogramm, etwas Einspielen und wir fühlten uns im Fluss. In 45 Minuten hatte die Dirigentin Angelika Treutwein ein abwechslungsreiches Programm gepackt, mit konzertanten Stücken und vielen bekannten Melodien, auch etwas Walzer und Marsch. Nach unserem Eindruck musizierten wir absolut auf der Höhe unseres Leistungsvermögens und erzeugten damit für uns alle ein wunderbares Erlebnis.
Die Spätlese, eine vor 12 Jahren gegründete Erwachsenen-Bläserklasse des Undorfer Musikvereins ist damit flügge geworden und erstmals deutlich außerhalb ihres örtlichen Bezugs aufgetreten. Was zunächst ganz unglaublich geklungen hatte, wurde Wirklichkeit: Unser Baritonist hatte auf der vorjährigen Akustika wegen einer Auftrittsmöglichkeit bei der Musikmesse angefragt, und tatsächlich stand ein timeslot im Programm zur Verfügung. Wunderbar, denn damit konnte die Musik-Fachmesse auch ein Beispiel präsentieren für die erfolgreiche, nachhaltige und beglückende Art, wie Quer- und Späteinsteiger „Ü50“ Blasmusik betreiben.
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C. Kreuzer
C. Kreuzer
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Auf der Akustika-Bühne: Spätlese im Musikverein Undorf e.V.
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