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Inklusion im fränkischen Aub mit der Band Mosaik

Der NBMB hat ein Gemeinschaftskonzert mit der Inklusionsband Mosaik und der historischen Trachten- und Stadtkapelle Aub organisiert, um auch andere Musikvereine zu inklusiven Aktionen zu inspirieren. Nachahmen ist also gerne erwünscht!

Quelle: Gerhard Cäsar, 15.09.2022
Eine Blaskapelle musiziert gemeinsam mit einer Band in einer Kirche.
Beim Gemeinschaftskonzert in Aub musizierte die Band Mosaik gemeinsam mit der Auber Stadtkapelle.

Die Koordinierungsstelle für Inklusions- und Seniorenarbeit beim Nordbayerischen Musikbund e.V. hatte die Idee, gemeinsam mit der Inklusionsband Mosaik und einem Musikverein im Verbandsgebiet, ein Inklusives Gemeinschaftskonzert zu organisieren. Nachdem es pandemiebedingt in den beiden vergangenen Jahren leider nicht möglich war, ein solches Konzert auf die Beine zu stellen, war es am Montag, den 15. August, nun endlich soweit.

Die historische Trachten- und Stadtkapelle Aub bot an, im Rahmen des Auber Kirchweihkonzertes, einige im Auftrag des NBMB speziell für Blasorchester arrangierte Musikstücke gemeinsam mit der Inklusionsband aufzuführen. So wurden kurzerhand die beiden Eigenkompositionen von Mosaik, „Lebenszeit“ und „Jeden Tag feiern wir“, beim Konzert am Feiertag Mariä Himmelfahrt live und gemeinsam mit einem Blasorchester in Aub präsentiert. Die zahlreichen Zuhörer:innen erlebten also die Premiere von „Rock meets Blasmusik“ und waren völlig begeistert von den Musikbeiträgen aller Mitwirkenden. „Musik verbindet einfach“ – das konnten die Beteiligten mit oder ohne Beeinträchtigung und das Publikum erleben. Man sah auf den ersten Blick, wie viel Freude ihnen das gemeinsame Musizieren machte.

Die wunderschöne Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt sorgte mit ihrer Helligkeit und Akustik für die passende Atmosphäre und setzte alle Musikbeiträge beeindruckend in Szene. Neben Mosaik und den Musiker:innen aus Aub trugen zu dem sehr abwechslungsreichen Programm auch ein Chor und ein Ensemble bei. Das Publikum bedankte sich mit langanhaltendem Applaus bei allen Beteiligten. Das gemeinsam gesungene Lied „Möge die Straße uns zusammenführen“ sorgte am Ende des Konzertes erneut für Gänsehaut und beendete einen emotionalen Abend, der sicher lange in Erinnerung bleiben wird.

Diese Kooperation soll als Beispiel und Inspiration für andere Musikvereine dienen. Durch Offenheit und aufeinander Zugehen können alle Beteiligten viel voneinander lernen. Die Koordinierungsstelle für Inklusions- und Seniorenarbeit freut sich über viele Musikvereine, die diesem Beispiel folgen, und steht bei Fragen und Unterstützung gerne zur Verfügung (inklusion@nbmb-online.de).

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