akustika 2026: Nordbayerischer Musikbund und Nordbayerische Bläserjugend setzen eindrucksvolle Akzente auf der Musik-Messe
Die akustika 2026 in Nürnberg hat einmal mehr gezeigt, welche zentrale Rolle die Messe für die Musikszene – und insbesondere für die Blasmusik – einnimmt. Mit rund 11.500 Besucherinnen und Besuchern aus 49 Ländern sowie 273 Ausstellern aus 25 Nationen konnte die akustika ihre internationale Bedeutung weiter ausbauen und ihren Wachstumskurs fortsetzen. Auf sechs Bühnen gab es an allen drei Veranstaltungstagen ein vielfältiges Programm mit 80 Konzerten, 10 Komponistenporträts sowie 50 Workshops, Seminaren und Vorträgen. Auch aus Sicht des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB) und der Nordbayerischen Bläserjugend (NBBJ) war die Veranstaltung ein voller Erfolg und ein bedeutender Treffpunkt für Musikerinnen und Musiker, Vereine, Komponisten sowie die gesamte Branche.
Starke Präsenz aus Nordbayern mit zahlreichen Musikvereinen
Der Nordbayerische Musikbund und die Nordbayerische Bläserjugend waren an allen drei Messetagen mit einem großen gemeinsamen Stand vertreten. Dieser entwickelte sich zu einem lebendigen Treffpunkt für Mitglieder, Interessierte und Musikbegeisterte. Neben Informationen zu Verbandsarbeit und Projekten bot das Standprogramm zahlreiche Mitmachangebote wie das interaktive Akustika-Abzeichen oder das Glücksrad mit nützlichen Blasmusik-Gewinnen, die freundlicherweise zu großen Teilen von der Firma Thomann zur Verfügung gestellt wurden. Die Nordbayerische Bläserjugend präsentierte am Messe-Stand die ersten Inhalte ihrer neuen Box für Jugendleitungen und bastelte mit Groß und Klein coole Blasmusik-Buttons. Auch eine Chill-Area sowie ein eigener Bereich für das NBMB-Kinderkonzert „Tara und die Instrumenteninsel“ waren eingerichtet.
Besonders erfreulich war die hohe Beteiligung von Mitgliedsvereinen auf der neuen großen Orchester-Stage des Nordbayerischen Musikbundes auf der Ebene 1. Über alle drei Tage hinweg präsentierten sich zahlreiche Orchester aus dem Verbandsgebiet – von Jugendblasorchestern bis hin zu Auswahlensembles. Mit dabei waren das Erwachsenenorchester „Spätlese“ des Musikverein Undorf, die inklusive Blaskapelle der Lebenshilfe Augsfeld, das Heeresmusikkorps Veitshöchheim, das Klarinettenorchester Unterfranken, die Jugend- und Trachtenkapelle Neunkirchen am Brand, das Symphonische Blasorchester Unterpleichfeld, das Orchester WiBraPhon, das Symphonische Blasorchester Erlangen-Büchenbach, die Nordbayerische Brass Band, der Musikverein Waidhaus, die Musikkapelle St. Vitus Burglengenfeld, die Bläsersinfonie Berg und das Kreisorchester Lichtenfels.
Komponisten-Treff als besonderes Highlight
Einen besonderen Höhepunkt stellte erneut der Komponisten-Treff dar, der abermals vom Nordbayerischen Musikbund in Kooperation mit Alexandra Link vom Blasmusikblog organisiert wurde. Zwischen Orchester-Stage und dem Messestand des Nordbayerischen Musikbundes konnte das Messepublikum mit renommierten Blasmusik-Komponisten ins Gespräch kommen und bei den einstündigen Komponisten-Portraits einen Einblick in deren Schaffen erhalten. Namen wie Johan de Meij, Jacob de Haan, Peter Kleine Schaars, Bart Picqueur oder José Alberto Pina verdeutlichen die hohe internationale Qualität dieses Programmpunktes.
Für einige der NBMB-Orchester wurde es außerdem während ihres Messe-Konzertes besonders spannend: Sie durften mit einem der anwesenden Komponisten zusammenarbeiten und unter deren Leitung ein neues Werk aufführen. Bereits am Messe-Freitag probten die Orchester gemeinsam mit den Komponisten. So konnte beispielsweise das Symphonische Blasorchester Erlangen-Büchenbach mit Jacob de Haan, die Musikkapelle St. Vitus Burglengenfeld mit Dominik Wagner, die Bläsersinfonie Berg mit Mathias Wehr, das Symphonische Blasorchester Unterpleichfeld mit Johan de Meij oder das Kreisorchester Lichtenfels mit José Alberto Pina und Gauthier Dupertuis musizieren – ein unvergessliches Erlebnis für die Musikerinnen und Musiker! Petr Horejsi, Dirigent des Kreisorchesters Lichtenfels, resümiert: „Vor allem für das Orchester war es eine großartige Gelegenheit, an sich zu arbeiten. Jeder Einzelne konnte dabei im wahrsten Sinne des Wortes wachsen. Was alle für dieses Projekt investiert haben, hat mich sehr beeindruckt und ich habe die Probenzeit sehr genossen. Auch für mich persönlich war die Zeit mit José Alberto Pina und Gauthier Dupertuis etwas ganz Besonderes – vor allem von José konnte ich viel mitnehmen, ich schätze seinen Stil sehr.“
Positive Gesamtbilanz und Blick nach vorne
Die akustika 2026 war für die Vertreter aus Nordbayern weit mehr als nur eine Messebeteiligung. Sie war ein Ort der Begegnung, Inspiration und musikalischer Weiterentwicklung. Die Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig und vielfältig die Blasmusikszene ist – und welche wichtige Rolle der Nordbayerische Musikbund als Kompetenzpartner der Musikmesse dabei spielt. akustika-Projektleiter Maik Heißer zeigt sich ebenfalls mit der Entwicklung der Messe zufrieden: „Wir freuen uns, dass die akustika sich immer mehr etabliert hat und wir mittlerweile ein großes Netz aus starken Partnern um uns versammelt haben, die die akustika mit fachlicher Kompetenz und viel Engagement beflügeln.“
Auch Verbandsgeschäftsführer Andreas Kleinhenz zieht ein äußerst positives Fazit der Messe: „Die Blasmusikszene war stark vertreten, die teilnehmenden Orchester zeigten sich durchweg begeistert. Die Stände der Bläserjugend und des Nordbayerischen Musikbundes erwiesen sich als echte Besuchermagnete und der Komponistentreff entwickelte sich zu einem lebendigen Ort für Austausch und Gespräche. Bereits jetzt laufen erste Überlegungen, wie wir die akustika aus Sicht der Blasmusik weiterentwickeln und im kommenden Jahr mit neuen Highlights bereichern können.“
Der Termin für die nächste akustika steht bereits fest: Vom 9. bis 11. April 2027 verwandelt sich das Messezentrum Nürnberg erneut in einen zentralen Treffpunkt der Musikszene. Der Nordbayerische Musikbund und die Nordbayerische Bläserjugend werden auch 2027 wieder maßgeblich zur Gestaltung dieses besonderen Branchenevents beitragen und mit neuen Ideen sowie starken Impulsen Akzente setzen.