Infos zur Corona-Pandemie

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht zu den von uns veröffentlichten Meldungen zur Corona-Virus-Krise in umgekehrter chronologischer Reihenfolge.

Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne an unsere kürzlich neu gegründete Kommission Vereinsunterstützung wenden, die sich vorrangig mit den Problemen, die aktuell in den Vereinen aufgrund der Corona-Krise entstanden sind, beschäftigt. Beschreiben Sie kurz Ihre Probleme und schicken Sie diese per E-Mail an corona@nbmb-online.de. Die Kommission wird dann versuchen, möglichst zeitnah zu handeln und Ihnen zu antworten. Die Probleme und mögliche Lösungen werden anschließend anonymisiert veröffentlicht. So können alle betroffenen und interessierten Mitgliedsvereine von der Arbeit der Kommission profitieren.

Natürlich können Sie auch jederzeit unsere Geschäftsstelle kontaktieren. Wenn möglich, bitte per Email - ggf. rufen wir dann auch in dringenden Fällen zurück.

30.06.2021: Aktuelle Vorschriften zu Proben, Auftritten und Unterricht

Stand vom 30. Juni 2021, veröffentlicht vom Bayerischen Blasmusikverband e.V.

Am Dienstag, 29. Juni hat der Ministerrat einen weiteren Öffnungsschritt bei Kulturveranstaltungen beschlossen:

"Unter freiem Himmel werden bei Sport- und Kulturveranstaltungen bis zu 1.500 Zuschauer zugelassen. Davon dürfen höchstens 200 als Stehplätze mit Mindestabstand vergeben werden, die übrigen nur als feste Sitzplätze. Indoor gilt hier wie bisher eine Zulassung abhängig von der Raumkapazität, höchstens aber 1.000 Personen."

Allgemeine Kontaktbeschränkung

  • Allgemeine Kontaktbeschränkung: Bei Inzidenz zwischen 50 und 100 dürfen sich 10 Personen aus max. drei Haushalten, bei Inzidenz < 50 dann 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten gemeinsam aufhalten. Wie bereits bisher zählen Geimpfte und Genesene nach Vorgabe des Bundesrechts bei privater Zusammenkunft oder ähnlichen sozialen Kontakten nicht mit.
  • Um eine Kontaktpersonenermittlung im Fall eines nachträglich identifizierten COVID-19-Falles unter den Teilnehmern zu ermöglichen, müssen die entsprechenden Daten für die Dauer von vier Wochen gespeichert werden. Die Erhebung der Kontaktdaten kann auch in elektronischer Form (z.B. Luca-App) erfolgen.


Proben

  • Musikproben sind indoor und outdoor wieder ohne feste Personenobergrenze möglich. Die Höchstzahl der möglichen Teilnehmer:innen richtet sich nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raums bzw. Fläche (bei Mindestabstand nach Hygienerahmenkonzept).
  • Neben dem grundsätzlich einzuhaltenden Mindestabstand von 1,5 m ist bei Einsatz von Blasinstrumenten und bei Gesang in Blas- bzw. Singrichtung ein erweiterter Mindestabstand von 2,0 m zwingend einzuhalten. Beim Einsatz von Querflöten beträgt der Abstand mindestens 3,0 m nach vorne. Für Tuba, Euphonium, Tenorhorn und Bariton (= Spielrichtung nach oben) sowie Schlagzeug gilt rundum ein Mindestabstand von 1,5 m. Gemessen wird von Stuhlmitte zu Stuhlmitte. 
  • Alle Teilnehmer ab dem 15. Geburtstag haben während der Probe eine FFP2-Maske zu tragen, die nur soweit und solange entfällt, wie das aktive Musizieren bzw. die künstlerische Konzeption dies nicht beeinträchtigt. Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und 15. Geburtstag müssen nur eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Bei einer 7-Tagesinzidenz unter 50 entfällt die Testpflicht bei Musikproben! Der Schwellenwert muss dazu fünf Tage in Folge unterschritten worden sein, so dass ab dem übernächsten Tag die Gültigkeit eintritt. Bitte dazu immer die Veröffentlichungen des zuständigen Landratsamtes dazu beachten!
  • In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tagesinzidenz über 50 gilt: Die Teilnehmer an Proben müssen über einen negativen Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV verfügen. Vollständig geimpfte und genesene Personen sind vom Erfordernis des Nachweises eines negativen Testergebnisses ausgenommen. Die Test müssen dokumentiert werden, z.B. mit der Muster-Liste (siehe unten).
  • Die Kosten für die Tests können über das Hilfsprogramm für Laienmusikvereine gefördert werden, das bis Ende des Jahres 2021 verlängert wurde. Nähere Informationen zum Hilfsprogramm folgen in den nächsten Wochen.
  • Die Tests von Schülerinnen und Schülern in Schulen und Hochschulen können auch für die Proben anerkannt werden. Dazu erhalten diese seit Ende der Pfingstferien auf Anfrage eine entsprechende Bestätigung. Kinder unter sechs Jahren sind grundsätzlich von der Testpflicht (und Maskenpflicht) ausgenommen.


Konzerte

  • Kulturveranstaltungen im Freien mit maximal 1.500 Zuschauern (feste Sitzplätze) in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 100 sind erlaubt. Dies gilt für kulturelle Veranstaltungen sowohl im professionellen Bereich als auch für Laien- und Amateurensembles. Für die Besucher gilt eine Testpflicht. Diese Testpflicht entfällt in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 50.
  • In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl kulturelle Veranstaltungen einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird. Indoor sind maximal 1.000 Personen zulässig.
  • Standkonzerte, bzw. Konzerte mit stehendem Publikum sind inzwischen wieder möglich. Allerdings nur unter folgenden Bedingungen:
    -  bis zu 200 Personen dürfen an einer Veranstaltung ohne feste Platzzuweisung teilnehmen
    -  der Mindestabstand muss eingehalten werden
    -  es muss eine Zugangskontrolle stattfinden, damit die max. Zahl an Publikum nicht überschritten wird
    - die Kontaktnachverfolgung muss auch hier gewährleistet werden
    - sollten mehr als 200 Personen teilnehmen müssen diesen Plätze zugewiesen werden


Sonstige Veranstaltungen

  • Vereinssitzungen: Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 draußen bis 50 Personen, drinnen bis 25 Personen – bei einer Inzidenz unter 50 draußen bis 100, drinnen bis 50 Personen (zuzüglich Geimpfte und Genese). Testpflicht bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 für nicht Geimpfte oder  Genesene.
  • Öffentliche und private Veranstaltungen, Feiern: In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 bis zu 25 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 50 Personen unter freiem Himmel und in Landkreisen und kreisfreien Städten, die eine 7-Tage-Inzidenz von 50 nicht überschreiten, bis zu 50 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 100 Personen unter freiem Himmel (jeweils einschließlich geimpfter oder genesener Personen). In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 müssen die Teilnehmer über einen Testnachweis nach Maßgabe von § 4 verfügen. Bei privaten Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an begrenzten und geladenen Personenkreis wie Geburtstags-, Hochzeits- oder Tauffeiern zählen geimpfte und genesene Personen nicht zur maximalen Teilnehmendenzahl dazu. Damit sind bspw. Ständchen zu einem Geburtstag oder Jubiläum im Rahmen einer privaten Feier grundsätzlich unter Wahrung der Mindestabstände und geltenden Hygieneregeln wieder möglich.


Instrumental- und Gesangsunterricht


Außerschulischer Musikunterricht wird ohne Personenobergrenze, mit Abstand, zulässig (damit auch MFE, Blockflötenunterricht, D-Prüfungsvorbereitung, etc.).

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 100 nicht überschreitet, kann Instrumental- und Gesangsunterricht als Einzel- oder Gruppenunterricht in Präsenzform unter folgenden Voraussetzungen erteilt werden:

1. Ein Mindestabstand von 1,5 m kann durchgehend und zuverlässig eingehalten werden. Bei Blasinstrumenten gelten die erweiterten Mindestabstände analog einer Musikprobe. 
2. Für das Lehrpersonal gilt eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen, für Schülerinnen und Schüler gilt Maskenpflicht; diese Pflichten entfallen nur, soweit und solange das aktive Musizieren eine Maskenpflicht nicht zulässt. Wichtig: Für Kinder bis 6 Jahre gilt keine Maskenpflicht. Kinder bis einschließlich 14 Jahre bleiben von der FFP2-Maskenpflicht ausgenommen und müssen nur eine normale Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
3. Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.


Musikalische Begleitung von Gottesdiensten


Bei der musikalischen Begleitung von kirchlichen Veranstaltungen gelten die Regelungen der jeweiligen Bistümer. Eventuelle musikalische Einsätze zu Gottesdiensten oder Beerdigungen sind in jedem Fall mit den Verantwortlichen der jeweiligen Pfarrei im Voraus zu besprechen.


Über- bzw. Unterschreiten einer Inzidenz-Schwelle

  • Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die vom Robert Koch-Institut (RKI) im Internet veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz den für die Regelung maßgeblichen Schwellenwert, so treten dort die von der Regelung verfügten Maßnahmen ab dem übernächsten darauf folgenden Tag in Kraft.

  • Unterschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an fünf aufeinander folgenden Tagen die vom RKI im Internet veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz den für die Regelung maßgeblichen Schwellenwert, so treten dort die von der Regelung verfügten Maßnahmen ab dem übernächsten darauf folgenden Tag außer Kraft.



Muster und Vorlagen


HYGIENEKONZEPT (WORD) 

HYGIENEKONZEPT (PDF)

ANWESENHEITSLISTE ZUR DOKUMENTATION VON TESTS

INFOGRAFIKEN / AUSHÄNGE FÜR PROBEN-, SANITÄR- UND VERANSTALTUNGSRÄUME


Quellen
 

  • Bericht aus der Kabinettssitzung vom 29. Juni 2021
    HIER
  • Bericht aus der Kabinettssitzung vom 22. Juni 2021
    HIER
  • Rahmenhygienekonzept für Probebetrieb vom 11. Juni 2021 (neue Fassung)
    HIER
  • Rahmenhygienekonzept für kulturelle Veranstaltungen vom 24. Juni 2021
    HIER
  • 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gültig vom 7. Juni - 4. Juli 2021 
    HIER


Ein Dank geht hier an den Allgäu-Schwäbischen Musikbund, der diese aktuellen Regelungen zusammengestellt hat!

14.06.2021: Aktuelle Vorschriften zu Proben, Auftritten und Unterricht

Stand vom 14. Juni 2021

Seit Montag, 14. Juni gibt es nun auch das neue Rahmenhygienekonzept (Stand 11.06.2021). Dieses finden Sie am Ende des Berichts. Seit Montag, den 7. Juni 2021 gelten folgende neuen Bedingungen (immer eine stabile Inzidenz <100 vorausgesetzt):

Allgemeine Kontaktbeschränkung

  • Allgemeine Kontaktbeschränkung: Bei Inzidenz zwischen 50 und 100 dürfen sich 10 Personen aus max. drei Haushalten, bei Inzidenz < 50 dann 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten gemeinsam aufhalten. Wie bereits bisher zählen Geimpfte und Genesene nach Vorgabe des Bundesrechts bei privater Zusammenkunft oder ähnlichen sozialen Kontakten nicht mit.
  • Um eine Kontaktpersonenermittlung im Fall eines nachträglich identifizierten COVID-19-Falles unter den Teilnehmern zu ermöglichen, müssen die entsprechenden Daten für die Dauer von vier Wochen gespeichert werden. Die Erhebung der Kontaktdaten kann auch in elektronischer Form (z.B. Luca-App) erfolgen.


Proben und Konzerte

  • Musikproben sind indoor und outdoor wieder ohne feste Personenobergrenze möglich. Die Höchstzahl der möglichen Teilnehmer:innen richtet sich nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raums bzw. Fläche (bei Mindestabstand nach Hygienerahmenkonzept).
  • Neben dem grundsätzlich einzuhaltenden Mindestabstand von 1,5 m ist bei Einsatz von Blasinstrumenten und bei Gesang in Blas- bzw. Singrichtung ein erweiterter Mindestabstand von 2,0 m zwingend einzuhalten. Beim Einsatz von Querflöten beträgt der Abstand mindestens 3,0 m nach vorne. Für Tuba, Euphonium, Tenorhorn und Bariton (= Spielrichtung nach oben) sowie Schlagzeug gilt rundum ein Mindestabstand von 1,5 m. Gemessen wird von Stuhlmitte zu Stuhlmitte. 
  • Alle Teilnehmer ab dem 15. Geburtstag haben während der Probe eine FFP2-Maske zu tragen, die nur soweit und solange entfällt, wie das aktive Musizieren bzw. die künstlerische Konzeption dies nicht beeinträchtigt. Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und 15. Geburtstag müssen nur eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Bei einer 7-Tagesinzidenz unter 50 entfällt die Testpflicht bei Musikproben! Der Schwellenwert muss dazu fünf Tage in Folge unterschritten worden sein, so dass ab dem übernächsten Tag die Gültigkeit eintritt. Bitte dazu immer die Veröffentlichungen des zuständigen Landratsamtes dazu beachten!
  • In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tagesinzidenz über 50 gilt: Die Teilnehmer an Proben müssen über einen negativen Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV verfügen. Vollständig geimpfte und genesene Personen sind vom Erfordernis des Nachweises eines negativen Testergebnisses ausgenommen. Die Test müssen dokumentiert werden, z.B. mit der Muster-Liste (siehe unten).
  • Die Kosten für die Tests können über das Hilfsprogramm für Laienmusikvereine gefördert werden, das bis Ende des Jahres 2021 verlängert wurde. Nähere Informationen zum Hilfsprogramm folgen in den nächsten Wochen.
  • Die Tests von Schülerinnen und Schülern in Schulen und Hochschulen können auch für die Proben anerkannt werden. Dazu erhalten diese seit Ende der Pfingstferien auf Anfrage eine entsprechende Bestätigung. Kinder unter sechs Jahren sind grundsätzlich von der Testpflicht (und Maskenpflicht) ausgenommen.
  • Kulturveranstaltungen im Freien mit maximal 500 Zuschauern (feste Sitzplätze) in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 100 sind erlaubt. Dies gilt für kulturelle Veranstaltungen sowohl im professionellen Bereich als auch für Laien- und Amateurensembles. Für die Besucher gilt eine Testpflicht. Diese Testpflicht entfällt in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 50.
  • In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl kulturelle Veranstaltungen einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird.
  • Standkonzerte, bzw. Konzerte mit stehendem oder wechselndem Publikum sind aktuell noch nicht möglich. Für alle Arten kultureller Veranstaltungen bedarf es Sitzplätzen und fest zugeordneten Plätzen.


Sonstige Veranstaltungen

  • Vereinssitzungen: Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 draußen bis 50 Personen, drinnen bis 25 Personen – bei einer Inzidenz unter 50 draußen bis 100, drinnen bis 50 Personen (zuzüglich Geimpfte und Genese). Testpflicht bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 für nicht Geimpfte oder  Genesene.
  • Öffentliche und private Veranstaltungen, Feiern: In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 bis zu 25 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 50 Personen unter freiem Himmel und in Landkreisen und kreisfreien Städten, die eine 7-Tage-Inzidenz von 50 nicht überschreiten, bis zu 50 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 100 Personen unter freiem Himmel (jeweils einschließlich geimpfter oder genesener Personen) In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 müssen die Teilnehmer über einen Testnachweis nach Maßgabe von § 4 verfügen. Damit sind bspw. Ständchen zu einem Geburtstag oder Jubiläum im Rahmen einer privaten Feier grundsätzlich unter Wahrung der Mindestabstände und geltenden Hygieneregeln wieder möglich.


Instrumental- und Gesangsunterricht

Außerschulischer Musikunterricht wird ohne Personenobergrenze, mit Abstand, zulässig (damit auch MFE, Blockflötenunterricht, D-Prüfungsvorbereitung, etc.).

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 100 nicht überschreitet, kann Instrumental- und Gesangsunterricht als Einzel- oder Gruppenunterricht in Präsenzform unter folgenden Voraussetzungen erteilt werden:

1. Ein Mindestabstand von 1,5 m kann durchgehend und zuverlässig eingehalten werden. Bei Blasinstrumenten gelten die erweiterten Mindestabstände analog einer Musikprobe. 
2. Für das Lehrpersonal gilt eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen, für Schülerinnen und Schüler gilt Maskenpflicht; diese Pflichten entfallen nur, soweit und solange das aktive Musizieren eine Maskenpflicht nicht zulässt. Wichtig: Für Kinder bis 6 Jahre gilt keine Maskenpflicht. Kinder bis einschließlich 14 Jahre bleiben von der FFP2-Maskenpflicht ausgenommen und müssen nur eine normale Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
3. Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.


Musikalische Begleitung von Gottesdiensten

Bei der musikalischen Begleitung von kirchlichen Veranstaltungen gelten die Regelungen der jeweiligen Bistümer. Eventuelle musikalische Einsätze zu Gottesdiensten oder Beerdigungen sind in jedem Fall mit den Verantwortlichen der jeweiligen Pfarrei im Voraus zu besprechen.


Über- bzw. Unterschreiten einer Inzidenz-Schwelle

  • Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die vom Robert Koch-Institut (RKI) im Internet veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz den für die Regelung maßgeblichen Schwellenwert, so treten dort die von der Regelung verfügten Maßnahmen ab dem übernächsten darauf folgenden Tag in Kraft.

  • Unterschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an fünf aufeinander folgenden Tagen die vom RKI im Internet veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz den für die Regelung maßgeblichen Schwellenwert, so treten dort die von der Regelung verfügten Maßnahmen ab dem übernächsten darauf folgenden Tag außer Kraft.



Muster und Vorlagen

HYGIENEKONZEPT (WORD) 

HYGIENEKONZEPT (PDF)

ANWESENHEITSLISTE ZUR DOKUMENTATION VON TESTS

INFOGRAFIKEN / AUSHÄNGE FÜR PROBEN-, SANITÄR- UND VERANSTALTUNGSRÄUME


Quellen

  • Rahmenhygienekonzept für Probebetrieb vom 11. Juni 2021 (neue Fassung)
    HIER
  • Rahmenhygienekonzept für kulturelle Veranstaltungen vom 19. Mai 2021 (alte Fassung)
    HIER
  • 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gültig vom 7. Juni - 4. Juli 2021 
    HIER


Ein Dank geht hier an den Allgäu-Schwäbischen Musikbund, der diese aktuellen Regelungen zusammengestellt hat!

07.06.2021: Corona - Was ist erlaubt? (Stand 7. Juni 2021)

Seit Montag, den 7. Juni 2021 gelten folgende neuen Bedingungen (immer eine stabile Inzidenz <100 vorausgesetzt):

  • Musikproben sind indoor und outdoor wieder ohne feste Personenobergrenze möglich. Die Höchstzahl der möglichen Teilnehmer richtet sich nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raums (bei Mindestabstand nach Hygienerahmenkonzept).
  • Neben dem grundsätzlich einzuhaltenden Mindestabstand von 1,5 m ist bei Einsatz von Blasinstrumenten und bei Gesang in Blas- bzw. Singrichtung ein erweiterter Mindestabstand von 2,0 m zwingend einzuhalten. Beim Einsatz von Querflöten beträgt der Abstand mindestens 3,0 m nach vorne. Für Tuba, Euphonium, Tenorhorn und Bariton (= Spielrichtung nach oben) sowie Schlagzeug gilt rundum ein Mindestabstand von 1,5 m. Gemessen wird von Stuhlmitte zu Stuhlmitte.
  • Alle Teilnehmer ab dem 15. Geburtstag haben während der Probe eine FFP2-Maske zu tragen, die nur soweit und solange entfällt, wie das aktive Musizieren bzw. die künstlerische Konzeption dies nicht beeinträchtigt. Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und 15. Geburtstag müssen nur eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Die Teilnehmer an Proben müssen über einen negativen Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV verfügen. Gemäß § 1a der 12. BayIfSMV in Verbindung mit § 3 und § 7 der SchAusnahmV sind geimpfte und genesene Personen vom Erfordernis des Nachweises eines negativen Testergebnisses ausgenommen. Die Test müssen dokumentiert werden, z.B. mit der Muster-Liste (siehe unten).
  • Bei einer 7-Tagesinzidenz unter 50 entfällt die Testpflicht bei Musikproben. Der Schwellenwert muss dazu fünf Tage in Folge unterschritten worden sein, so dass ab dem übernächsten Tag die Gültigkeit eintritt. Bitte die Veröffentlichungen des zuständigen Landratsamtes dazu beachten!
  • Die Kosten für die Tests können über das Hilfsprogramm für Laienmusikvereine gefördert werden, das bis Ende des Jahres 2021 verlängert wurde. Nähere Informationen zum Hilfsprogramm folgen in den nächsten Wochen.
  • Die Tests von Schüler:innen in Schulen und Hochschulen können auch für die Proben anerkannt werden. Dazu erhalten die Schüler:innen seit Ende der Pfingstferien eine entsprechende Bestätigung. Kinder unter sechs Jahren sind grundsätzlich von der Testpflicht (und Maskenpflicht) ausgenommen.
  • Über- bzw. Unterschreiten einer Inzidenz-Schwelle:
    => Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die vom Robert Koch-Institut (RKI) im Internet veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz den für die Regelung maßgeblichen Schwellenwert, so treten dort die von der Regelung verfügten Maßnahmen ab dem übernächsten darauf folgenden Tag in Kraft.
    => Unterschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an fünf aufeinander folgenden Tagen die vom RKI im Internet veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz den für die Regelung maßgeblichen Schwellenwert, so treten dort die von der Regelung verfügten Maßnahmen ab dem übernächsten darauf folgenden Tag außer Kraft.
  • Außerschulischer Musikunterricht wird ohne Personenobergrenze - mit Abstand - zulässig (damit auch MFE, Blockflötenunterricht, D-Prüfungsvorbereitung, etc.). Mehr dazu siehe unten!
  • Kulturveranstaltungen im Freien mit maximal 500 Zuschauern (feste Sitzplätze) in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 100 sind erlaubt. Dies gilt für kulturelle Veranstaltungen sowohl im professionellen Bereich als auch für Laien- und Amateurensembles. Für die Besucher gilt eine Testpflicht. Diese Testpflicht entfällt in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 50.
  • In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl kulturelle Veranstaltungen einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird.
  • Vereinssitzungen: Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 draußen bis 50, drinnen bis 25 Personen – bei einer Inzidenz unter 50 draußen bis 100, drinnen bis 50 Personen (zuzüglich Geimpfte und Genese). Testpflicht bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 für nicht Geimpfte oder Genesene.
  • Allgemeine Kontaktbeschränkung: Bei Inzidenz zwischen 50 und 100 dürfen sich 10 Personen aus max. drei Haushalten, bei Inzidenz < 50 dann 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten gemeinsam aufhalten. Wie bereits bisher zählen Geimpfte und Genesene nach Vorgabe des Bundesrechts bei privater Zusammenkunft oder ähnlichen sozialen Kontakten nicht mit.
  • Um eine Kontaktpersonenermittlung im Fall eines nachträglich identifizierten COVID-19-Falles unter den Teilnehmern zu ermöglichen, müssen die entsprechenden Daten für die Dauer von vier Wochen gespeichert werden. Die Erhebung der Kontaktdaten kann auch in elektronischer Form (z.B. Luca-App) erfolgen.
  • Die Rahmenhygienekonzepte für den Probebetrieb und kulturelle Veranstaltungen werden in Kürze angepasst bzw. aktualisiert.
    => Rahmenhygienekonzept für Probebetrieb vom 19. Mai 2021 (alte Fassung): https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-354/
    => Rahmenhygienekonzept für kulturelle Veranstaltungen vom 19. Mai 2021 (alte Fassung): https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-353/ 

INSTRUMENTAL- UND GESANGSUNTERRICHT:

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 100 nicht überschreitet, kann Instrumental- und Gesangsunterricht als Einzel- oder Gruppenunterricht in Präsenzform unter folgenden Voraussetzungen erteilt werden:

  1. Ein Mindestabstand von 1,5 m kann durchgehend und zuverlässig eingehalten werden. Bei Blasinstrumenten gelten die erweiterten Mindestabstände analog einer Musikprobe.
  2. Für das Lehrpersonal gilt eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen, für Schülerinnen und Schüler gilt Maskenpflicht; diese Pflichten entfallen nur, soweit und solange das aktive Musizieren eine Maskenpflicht nicht zulässt. Wichtig: Für Kinder bis 6 Jahre gilt keine Maskenpflicht. Kinder bis einschließlich 14 Jahre bleiben von der FFP2-Maskenpflicht ausgenommen und müssen nur eine normale Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  3. Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Zur 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gültig vom 7. Juni - 4. Juli 2021: https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-384/

Wir danken dem Allgäu-Schwäbischen Musikbund für die Bereitstellung dieser Zusammenfassung.

04.06.2021: Aktuelle Corona-Regelungen: Lockerungen ab Montag, 07.06.2021

Stand: 04.06.2021 - 13.25 Uhr

Am Freitag, 04.06.2021 wurde neue Lockerungen für die Laienmusik vom Ministerrat beschlossen. Diese treten kurzfristig am Montag, 07.06.2021 in Kraft. Im Wesentlichen betrifft das folgende Punkte:

  • Zulassung von Proben für Laienmusikensembles in geschlossenen Räumen und im Freien jeweils ohne Teilnehmerbegrenzung. Die verfügbare Fläche für die Probe/Aufführung in Bezug auf die notwendigen Mindestabstände ist für die Bestimmung der maximal zulässigen Teilnehmer:innen maßgeblich. Eine inzidenzabhängige Testpflicht gilt nur noch bei einer Inzidenz über 50 (Ausnahmen: Geimpfte und Genesene).
  • Durchgeführte Coronatests an Schulen werden am gleichen Tag auch z.B. für Teilnahmen an Proben anerkannt.
  • Außerschulischer Instrumental- und Gesangsunterricht als Gruppenunterricht in Präsenzform wird zugelassen. 
  • Vereinssitzungen sind bei einer Inzidenz von 50 bis 100 drinnen bis 25 Personen und draußen bis 50 Personen möglich. Für nicht Geimpfte bzw. Genesene gilt eine Testpflicht. Die Testpflicht entfällt bei einer Inzidenz von unter 50. Die zulässige Personenzahl beträgt hier max. 50 Personen indoor und 100 Personen outdoor. 

Grundlage für die Öffnung bildet die neue Infektionsschutzverordnung sowie dem fortgeschriebenen Hygienekonzept für Proben und Auftritte der Laienmusik. Diese liegen uns aktuell noch nicht vor. Sobald wir die Unterlagen gesichtet haben, werden wir natürlich wieder kurzfristig informieren.

Nichts desto trotz können Sie ab Montag schon mit der Probenarbeit in Präsenz beginnen. Die Proben werden voraussichtlich vergleichbar mit der Situation im Herbst 2020 sein. Die Abstände zwischen den Musiker:innen betragen mindestens 1,50 Meter, in Blasrichtung des jeweiligen Instrumentes vergrößert sich der Abstand auf 2,00 Meter. Bei Querflöten muss ein Abstand von 3,00 Metern nach vorne eingehalten werden. Gemessen wird im übrigen von Stuhlmitte zu Stuhlmitte.

01.06.2021: Probenarbeit in der Laienmusik - weitere Erleichterungen!!!

Es gibt eine aktuelle Klarstellung hinsichtlich der Anrechnung von Geimpften und Genesenen bei Proben in der Laienmusik:

Beide Gruppen bleiben ab sofort bei der Ermittlung der maximalen Teilnehmerzahl unberücksichtigt. Damit können an einer Probe 10 Personen im Innenbereich mit offiziellem Test bzw. Schnelltest und zusätzlich alle Geimpften und Genesenen im Innenbereich teilnehmen. Im Außenbereich gilt die Grenze von 20 Personen zuzüglich aller Geimpften bzw. Genesenen. Diese Erleichterung entbindet jedoch nicht von den weiteren Vorgaben im Hygienekonzept für die Laeinmusik, z.B. Maskenpflicht und/oder Abstandsgebot. Der Abstand zwischen zwei Personen muss mindestens 1,50 Meter betragen. Beim Musizieren mit Blasinstrumenten vergrößert sich dieser Abstand auf 2,00 Meter in "Blasrichtung", bei Querflöten beträgt der Abstand nach vorne (= Blasrichtung) 3,00 Meter.

Die Abstandsregelung entfällt bei Proben ab sofort für Personen eines Haushaltes.

Weitere Punkte wie z.B. die Anrechnung von Schnelltests bei Schüler:innen, Wegfall der Testpflicht unter einem Inzidenzwert von 50 oder 35 oder die Öffnung des Ausbildungsbereich über den Einzelunterricht hinaus (z.B. Musikalische Früherziehung und dgl.) sind derzeit noch nicht geklärt bzw. freigegeben. Sobald es hier zu Änderungen kommt, werden wir kurzfristig informieren.

Uns erreichen aktuell zahlreiche Anfragen hinsichtlich der Umrahmung von Gottesdiensten (z.B. Fronleichnam). Nach wie vor gilt für das Musizieren bei Gottesdiensten das Hygienekonzept der zuständigen Diözese. In der Regel ist ein Musizieren mit Blasinstrumenten erlaubt, allerdings gibt es Beschränkungen hinsichtlich der Anzahl von Musiker:innen, zudem gelten abweichende Abstandsregelungen. Die Hygienekonzepte der jeweiligen Diözesen sind überwiegend im Internet zu finden, darüber hinaus müssten die zuständigen Pfarrämter entsprechende Auskünfte erteilen können.

31.05.2021: Corona-Hygienekonzept für Musikproben

Für die Durchführung von Proben im Bereich der Laienmusik ist ein speziell auf die Örtlichkeit und den Probenbetrieb angepasstes Schutz-  und Hygienekonzept zu erstellen und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Der Bayerische Blasmusikverband stellt hierfür ein Muster zur Verfügung, das Sie im Anhang als Download im Word- und PDF-Format finden.

20.05.2021: Lockerungen im Kulturbereich - Aktuelle Corona-Regelungen

In den letzten 14 Tagen haben sich die Berichte über Lockerungen im Kulturbereich überschlagen und es wurden verschiedene Öffnungsschritte im Kulturbereich angekündigt:

Proben in den Bereichen Laienmusik und Amateurtheater

Ab Freitag, 21. Mai 2021 sind Proben im Laienmusikbereich in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 100 erlaubt. Für die Proben gilt derzeit generell eine Personenbegrenzung von max. 10 Personen (inkl. Dirigent, Ensembleleiter etc.) in geschlossenen Räumen bzw. von max. 20 Personen im Freien.

Neben dem grundsätzlich einzuhaltenden Mindestabstand von 1,5 m ist bei Einsatz von Blasinstrumenten und bei Gesang in Blas- bzw. Singrichtung ein erweiterter Mindestabstand von 2,0 m zwingend einzuhalten. Grundsätzlich wird für alle Musizierenden der erweiterte Mindestabstand von 2,0 m empfohlen. Beim Einsatz von Querflöten beträgt der Abstand mindestens 3,0 m nach vorne.

Die Teilnehmer an Proben müssen über einen negativen Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV verfügen. Gemäß § 1a der 12. BayIfSMV in Verbindung mit § 3 und § 7 der SchAusnahmV sind geimpfte und genesene Personen vom Erfordernis des Nachweises eines negativen Testergebnisses ausgenommen. Die Test müssen dokumentiert werden, z.B. mit folgender Liste:

Die Kosten für die Tests können über das Hilfsprogramm für Laienmusikvereine gefördert werden, das bis Ende des Jahres 2021 verlängert wurde. Nähere Informationen zum Hilfsprogramm folgen in den nächsten Wochen.

Um eine Kontaktpersonenermittlung im Fall eines nachträglich identifizierten COVID-19-Falles unter den Teilnehmern zu ermöglichen, müssen die entsprechenden Daten für die Dauer von vier Wochen gespeichert werden. Die Erhebung der Kontaktdaten kann auch in elektronischer Form (z.B. Luca-App) erfolgen.

Das Hygienekonzept ist zu finden unter www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-354/.

Wichtig: Proben sind nur möglich, wenn der zuständige Landkreis oder die kreisfreie Stadt die Proben im Bereich des Laienmusizierens in einer entsprechenden Verordnung genehmigt hat!

Rahmenkonzept für kulturelle Veranstaltungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern

Der Ministerrat hat beschlossen, dass in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 bzw. unter 50 die Kreisverwaltungsbehörden ab dem 10. Mai den Betrieb in Theater-, Konzert- und Opernhäuser wieder zulassen können.

Bereits letzte Woche wurde dazu das Rahmenkonzept für kulturelle Veranstaltungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern veröffentlicht.

Darunter fallen unter anderem auch Konzertaufführungen, Liederabende und ähnliche Darbietungen im Bereich der Laienkultur.

Kulturveranstaltungen im Freien

Ab dem 21. Mai 2021 sind Kulturveranstaltungen im Freien mit maximal 250 Zuschauern (feste Sitzplätze) in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 100 erlaubt. Dies gilt für kulturelle Veranstaltungen sowohl im professionellen Bereich als auch für Laien- und Amateurensembles. Für die Besucher gilt eine Testpflicht. Diese Testpflicht entfällt in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 50.

Das Rahmenhygienekonzept für kulturelle Veranstaltungen (in Konzerthäusern und im Freien) ist unter www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-353/ zu finden.

Wichtig: Bitte beachten Sie, dass die o.g. Proben und Auftritte nur möglich sind, wenn der betreffende Landkreis bzw. die kreisfreie Stadt die weiteren Öffnungsschritte (bei Inzidenz unter 100) gemäß § 27 der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erlässt!

Offene Fragen

Wir wissen, dass die jeweiligen Regelungen im gegenseitigen Vergleich nicht stimmig erscheinen:

  • Bei Proben ist die Musikeranzahl fix limitiert (10 / 20), bei Konzerten in Konzerthäusern und bei Kulturveranstaltungen im Freien nicht.
  • Bei Proben gibt es eine Testpflicht auch bei einer Inzidenz unter 50.

Zudem haben sich bei Durchsicht des Probenkonzeptes einige Fragen ergeben, die es noch zu klären gilt:

  • Unterliegen die Mitglieder eines Hausstandes ebenfalls den Abstandsregelungen?
  • Wie ist mit Genesenen/Geimpften umzugehen (sind sie zusätzlich zu den 10/20 Personen zugelassen / müssen sie Abstände einhalten)?

Bzgl. dieser Fragen haben wir umgehend um Klärung gebeten.

11.05.2021: Informationen zur Öffnung des Probebetriebs für Laien- und Amateurensembles

Ab dem 21. Mai 2021 sind bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 und einem stabilen bzw. rückläufigen Infektionsgeschehen Proben für Laien- und Amateurensembles mit maximal 10 Personen in geschlossenen Räumen und maximal 20 Personen im Freien zulässig.

Bei einer Inzidenz unter 100 ist die Teilnahme an der Probe allerdings nur mit Nachweis einer vollständigen Impfung bzw. Genesung, einem vor höchstens 24 Stunden vorgenommener POC-Antigentest oder Selbsttest oder einem vor höchstens 48 Stunden vorgenommenen PCR-Test möglich.

Korrektur vom 20.05.2021: Wir hatten an dieser Stelle zuvor erwähnt, dass unter einem stabilen Inzidenzwert von 50 keine Tests bzw. Nachweise erforderlich wären. Dies ist nicht korrekt.

Für den Probenbetrieb gelten neben den allgemeinen Hygienevorgaben (Desinfektion, Lüftungsregeln, Kontaktverfolgung usw.) weitere Vorgaben zum Mindestabstand beim Einsatz von Blasinstrumenten. Einzelheiten werden in einem in Kürze bekanntzumachenden Rahmenhygienekonzept für Laien- und Amateurensembles festgelegt. Ein Konzept, wie Auftritte und Konzerte im Freien ermöglicht werden können, wird derzeit ebenfalls abgestimmt und in Kürze vorgestellt.

Die Kosten der Selbsttests können vom jeweiligen Musikverein über das Hilfsprogramm Laienmusik bis zur maximalen Fördersumme geltend gemacht werden (Besondere Maßnahmen aufgrund des Schutz- und Hygienekonzeptes). Das Hilfsprogramm Laienmusik wird - wie bereits schon angekündigt - auch in diesem Jahr erneut aufgelegt. Antragsberechtigt sind alle gemeinnützigen Mitgliedsvereine im Nordbayerischen Musikbund. Der ursprünglich angedachten Förderzeitraum vom 01.01.2021 bis 30.06.2021 wird nach unseren Informationen mindestens bis in den Herbst 2021 verlängert. Eine Antragsstellung ist erst nach Ablauf des Förderzeitraumes möglich. Selbstverständlich werden wir auch hier rechtzeitig informieren. Derzeit besteht also hinsichtlich einer Antragsstellung noch kein Handlungsbedarf.

Sobald uns weitere Informationen zum Rahmenhygienekonzept für Proben (und ggf. auch Auftritte) vorliegen, werden wir zeitnah informieren.

10.05.2021: Neue Regelung für die Probenarbeit von Laien- und Amateurensembles!

Der bayerische Ministerrat hat heute beschlossen, dass ab dem 21. Mai 2021 Proben für Laien- und Amateurensembles in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 unter Einhaltung eines noch bekanntzumachenden Rahmenhygienekonzepts zulässig sind.

Dabei soll in einem ERSTEN SCHRITT gelten:

  • für Proben in geschlossenen Räumen max. 10 Musiker:innen
  • für Proben unter freiem Himmel max. 20 Musiker:innen

Grundlage für die Probenarbeit wird ein Rahmenhygienekonzept sein, das alle weiteren Details enthalten wird. Wir werden natürlich umgehend informieren, wenn diese Details offiziell bekannt sind.

Die heute beschlossene Öffnung bezieht sich zunächst auf die Probenarbeit für Laien- und Amateurensembles. Für Auftritte der Ensembles und die Musikausbildung in den Vereinen (u.a. auch Gruppenunterricht, Musikalische Früherziehung, Musikgarten und dgl.) liegen derzeit noch keine Freigaben vor. Auch hier werden wir zeitnah informieren, wenn sich Änderungen bzw. weitere Öffnungen ergeben.

14.04.2021: Einzelunterricht bis zur Inzidenz von 100 möglich! (aktualisiert am 26.04.2021)

Nicht nur Musikschulen, sondern auch Laienmusikvereine dürfen für ihre Mitglieder seit Montag, dem 01.03.2021 wieder Einzelunterricht in Präsenzform anbieten. Aber was heißt das genau? Muss der Unterricht sofort nach Erreichen der Grenze eingestellt werden? Und wann kann wieder weiter unterrichtet werden?

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 100 nicht überschreitet, kann Instrumental- und Gesangsunterricht als Einzelunterricht in Präsenzform unter folgenden Voraussetzungen erteilt werden:

  • Ein Mindestabstand von 2 m kann durchgehend und zuverlässig eingehalten werden.
  • Für das Lehrpersonal gilt eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen.
  • Kinder bis einschließlich 14. Lebensjahr sind vom Tragen einer FFP2-Maske befreit, hier ist das Tragen einer herkömmlichen Maske ausreichend. Kinder bis 6 Jahre sind grundsätzlich vom Trager einer MNS-Maske befreit. Ansonsten gilt für Schülerinnen und Schüler FFP2-Maskenpflicht. Diese Pflichten entfallen nur, soweit und solange das aktive Musizieren eine Maskenpflicht nicht zulässt.
  • Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Ein darüberhinausgehender Instrumental- und Gesangsunterricht in Präsenzform ist untersagt.

(Quelle: Verordnung zur Änderung der Elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung: https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-149/)

Wird der Inzidenzwert von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten, muss der Einzelunterricht am übernächsten Tag nach dem 3-Tages-Zeitraum eingestellt werden. Jeder Landkreis muss etwaige Änderungen sowie den Tag des Inkrafttretens dieser neuen Regeln bekanntgeben. Auf der Homepage Ihres Landkreises sollten Sie also diesbezüglich auch Informationen finden.

Hinweis der Redaktion: Im nachfolgenden Absatz wurde der Zeitraum von 3 Tagen (wie in der Zwölften Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 05.03.2021 festgelegt) aufgrund einer Änderungsverordnung vom 22.04.2021 auf 5 Tage verlängert.

Wird der Inzidenzwert von 100 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten, darf der Einzelunterricht ab dem übernächsten Tag nach dem 5-Tages-Zeitraum bzw. frühestens ab dem Tag des Inkrafttretens laut amtlicher Bekanntmachung wieder stattfinden.

(Quelle: Verordnung zur Änderung der Zwölften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung §3.2: https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-287/)

Weiterhin gilt:

Ziel der staatlichen Maßnahmen ist es, Kontakte zu verringern. Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands sind weiterhin auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur gestattet mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich einer weiteren Person. Für unsere Musikvereine und MusikerInnen bedeuten die Regelungen folgendes:

  • Veranstaltungen aller Art sind untersagt, ausgenommen sind verfassungsrechtlich geschützte Bereiche (z. B. Gottesdienste, Versammlungen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz). Sämtliche Präsenz-Versammlungen und -Sitzungen können derzeit nicht stattfinden.
  • Auch Musikproben (unabhängig von der Anzahl der Musiker) sind weiterhin nicht möglich.
  • Die musikalische Umrahmung von Gottesdiensten ist nur möglich, wenn die Musiker im Auftrag der Pfarrei spielen und die Diözese einen entsprechenden Auftritt zulässt. In diesem Fall muss das Hygienekonzept der jeweiligen Diözese beachtet werden (lokal unterschiedliche Regelungen).

Der Nordbayerische Musikbund bittet seine Mitgliedsvereine - bei aller Freude über die Öffnung des Musikunterrichtes – den größtmöglichen Schutz alle Beteiligten zu gewährleisten und auch zu respektieren, wenn SchülerInnen oder MusiklehrerInnen noch keinen Unterricht im Präsenzmodus abhalten möchten. Hier sollte es möglich sein, weiterhin im Onlinemodus zu unterrichten. Die nächsten Tage und Wochen werden uns zeigen, wie sich die Situation weiterentwickelt. Ein zu leichtfertiger Umgang könnte erfahrungsgemäß schnell dazu führen, dass erneut entsprechende Maßnahmen ergriffen werden müssen, um einer weiteren Ausbreitung von Corona entgegen zu wirken. Üben wir uns alle daher in größter Vorsicht und ggf. in Zurückhaltung bzw. Geduld.

13.03.2021: Arbeitsgruppe für den Restart der bayerischen Laienmusik etabliert

In einem Spitzengespräch zwischen dem bayerischen Kunstminister Bernd Sibler, Gesundheitsminister Klaus Holetschek und dem Präsidenten des Bayerischen Musikrates (BMR) Dr. Marcel Huber wurde am 12. März der Weg für den Runden Tisch geebnet, der den Restart der Bayerischen Laienmusikszene vorbereiten soll.

„Die Laienmusik ist ein Herzstück der bayerischen Volksseele und eine große Freude im Leben vieler Bürgerinnen und Bürger. Deshalb wollen wir Proben im Laienmusikbereich möglichst im März wieder ermöglichen und so ein Stück weit an die Normalität in unserer vielfältigen bayerischen Kulturlandschaft anknüpfen. Das Infektionsgeschehen werden wir dabei selbstverständlich im Blick behalten und verantwortungsvolle Öffnungen auf den Weg bringen“, erläutert Staatsminister Bernd Sibler.

BMR-Präsident Dr. Huber zeigt sich erfreut, dass auch Vertreter des Bayerischen Musikrates bei der Erarbeitung der Öffnungsstrategie mit am virtuellen Tisch sitzen werden. „Wichtig ist einerseits, dass die Konzepte auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren, aber andererseits auch praxistauglich sind.

Link zur Original-Meldung: https://www.bayerischer-musikrat.de/nachrichten/Arbeitsgruppe

07.03.2021: NEUSTART AMATEURMUSIK - Förderprogramm zur Erhaltung und Wiederbelebung der Amateurmusik in Pandemiezeiten

Der "Bundesmusikverband Chor und Orchester e.V." ruft dazu auf, sich für die "Projektförderung NEUSTART AMATEURMUSIK" zu bewerben. Das Angebot richtet sich an Ensembles, die in der Coronazeit beispielhafte Vorhaben auf die Beine stellen, so ermutigend auf andere Ensembles wirken und damit den Proben- und Konzertbetrieb wieder ins Rollen bringen. Der Förderbetrag liegt zwischen 2.000 € und 10.000 €.

Optional kann auch die Förderung einer "Zukunftswerkstatt" beantragt werden. Chöre und Orchester, die aufgrund der Pandemie und des langen Lockdowns einen Mitgliederschwund zu verzeichnen haben und daher keine antragsfreie Projektidee einreichen können, bekommen hiermit einen moderierten Tages-Workshop, an dem Lösungsstrategien für den musikalischen Wiedereinstieg erarbeitet werden.

Die Antragsphase endet sowohl für die Projektförderung als auch für die „Zukunftswerkstatt“ am 31.03.2021.

Weitere Informationen gibt es unter www.bundesmusikverband.de/neustart.

25.02.2021: Einzelunterricht ab dem 01.03.2021 wieder möglich!

Nicht nur Musikschulen, sondern auch Laienmusikvereine dürfen für ihre Mitglieder ab Montag, dem 01.03.2021 wieder Einzelunterricht in Präsenzform anbieten.

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 100 nicht überschreitet, kann Instrumental- und Gesangsunterricht als Einzelunterricht in Präsenzform unter folgenden Voraussetzungen erteilt werden:

  • Ein Mindestabstand von 2 m kann durchgehend und zuverlässig eingehalten werden.
  • Für das Lehrpersonal gilt eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen.
  • Kinder bis einschließlich 14. Lebensjahr sind vom Tragen einer FFP2-Maske befreit, hier ist das Tragen einer herkömmlichen Maske ausreichend. Kinder bis 6 Jahre sind grundsätzlich vom Trager einer MNS-Maske befreit. Ansonsten gilt für Schülerinnen und Schüler FFP2-Maskenpflicht. Diese Pflichten entfallen nur, soweit und solange das aktive Musizieren eine Maskenpflicht nicht zulässt.
  • Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Ein darüberhinausgehender Instrumental- und Gesangsunterricht in Präsenzform ist untersagt.

(Quelle: Verordnung zur Änderung der Elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung: https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-149/)

Weiterhin gilt:

Ziel der staatlichen Maßnahmen ist es, Kontakte zu verringern. Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands sind weiterhin auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur gestattet mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich einer weiteren Person. Für unsere Musikvereine und MusikerInnen bedeuten die Regelungen folgendes:

  • Veranstaltungen aller Art sind untersagt, ausgenommen sind verfassungsrechtlich geschützte Bereiche (z. B. Gottesdienste, Versammlungen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz). Sämtliche Präsenz-Versammlungen und -Sitzungen können derzeit nicht stattfinden.
  • Auch Musikproben (unabhängig von der Anzahl der Musiker) sind weiterhin nicht möglich.
  • Die musikalische Umrahmung von Gottesdiensten ist nur möglich, wenn die Musiker im Auftrag der Pfarrei spielen und die Diözese einen entsprechenden Auftritt zulässt. In diesem Fall muss das Hygienekonzept der jeweiligen Diözese beachtet werden (lokal unterschiedliche Regelungen).

Der Nordbayerische Musikbund bittet seine Mitgliedsvereine - bei aller Freude über die Öffnung des Musikunterrichtes – den größtmöglichen Schutz alle Beteiligten zu gewährleisten und auch zu respektieren, wenn SchülerInnen oder MusiklehrerInnen noch keinen Unterricht im Präsenzmodus abhalten möchten. Hier sollte es möglich sein, weiterhin im Onlinemodus zu unterrichten. Die nächsten Tage und Wochen werden uns zeigen, wie sich die Situation weiterentwickelt. Ein zu leichtfertiger Umgang könnte erfahrungsgemäß schnell dazu führen, dass erneut entsprechende Maßnahmen ergriffen werden müssen, um einer weiteren Ausbreitung von Corona entgegen zu wirken. Üben wir uns alle daher in größter Vorsicht und ggf. in Zurückhaltung bzw. Geduld.

15.02.2021: Der NBMB und die Blasmusik nach Corona – wie geht es weiter?

Die Corona-Pandemie hat die Kulturszene und damit auch die Blasmusik im Nordbayerischen Musikbund seit Monaten zum Stillstand gebracht. Auch wenn sich derzeit abzeichnet, dass die teilweise massiven Einschränkungen im Zuge des Lockdowns Wirkung zeigen, ist aus heutiger Sicht noch völlig unklar, wie sich die Situation in den nächsten Wochen und Monaten weiter entwickeln wird. Mit einer kurzfristigen Öffnung für die musikalische Arbeit der Musikvereine vor Ort ist leider nicht zu rechnen.

Das Präsidium des Nordbayerischen Musikbundes hat sich in diesen Tagen intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, wie sich der Verband im weiteren Verlauf der Pandemie vor allem im musikalischen Bereich aufstellen kann. Dabei geht es nicht nur um weitere digitale Angebote, sondern auch um die Entwicklung von neuen zukunftsweisenden Modellen und Konzepten, die auch nach Corona im Fortbildungsangebot des Nordbayerischen Musikbund einen festen Platz finden können. Parallel dazu sollen bestehende Angebote und Maßnahmen (z.B. D-Lehrgänge und D-Prüfungen, Aus- und Fortbildungen für Dirigenten, Ausbildung von Musikerinnen und Musikern, Wettbewerbe usw.) überprüft und an die aktuellen Gegebenheiten bzw. Erfordernisse angepasst werden.

Das Präsidium hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, die Entwicklung dieser Ideen und Konzepte zu forcieren und die Umsetzung auf eine möglichst breite Basis zu stellen. Das Präsidium ruft daher alle interessierte Musikerinnen und Musiker, die sich mit ihren Ideen und Vorstellungen in diesen Prozess einbringen wollen, dazu auf, sich bis zum 20.02.2021 über die Geschäftsstelle des Verbandes zu melden (Email: geschaeftsstelle@nbmb.de). Selbstverständlich können auch vorab Ideen und Vorschläge direkt an das Präsidium über die Geschäftsstelle gerichtet werden. Das Präsidium wird sich in der Sitzung am 22.02.2021 ausführlich mit diesem Thema befassen und die nächsten Schritte in die Wege leiten.

Präsident Manfred Ländner ist es wichtig, gerade in diesen Zeiten ein deutliches Signal in Richtung der Musikerinnen und Musiker zu richten, dass sich auch die Blasmusik ein Stück weit neu erfinden muss, um gestärkt aus der Corona-Pandemie hervor gehen zu können.

12.02.2021: Bayerischer Musikrat: Zeit für eine Perspektive für die Musik!

Der Präsident des Bayerischen Musikrates, Dr. Marcel Huber, drängt darauf, dass die Politik die erneute Verlängerung des Lockdowns dazu nutzt, um gemeinsam mit den Fachverbänden den Neustart im Musikleben vorzubereiten. Huber verweist dabei auf einen Plan zur Wiedereröffnung des Kulturlebens, den die deutsche Kulturminister-Konferenz vorgelegt hat. Der Bayerische Musikrat will daran mitarbeiten, diesen Plan für Bayern passend zu gestalten und so einen möglichst schnellen aber gleichzeitig auch verantwortungsbewussten Wiedereinstieg in einen geregelten Musikbetrieb zu ermöglichen.

Bei der notwendigen Konkretisierung der Bedingungen zur Umsetzung dieses Öffnungs-Planes hinsichtlich Inzidenzen, Hygienekonzepte, Zeitplan etc. müssten wissenschaftlich basierte und nachvollziehbare Regeln definiert werden.

Huber: „Es gibt bereits Untersuchungsergebnisse, die eine infektionshygienisch verantwortbare Wiederaufnahme des Musikbetriebes möglich machen. Diese müssen jetzt durch weitere wissenschaftliche Untersuchungen ergänzt werden, um die Festlegung von Abständen, von Personenzahlen im Verhältnis zur Raumgrößen und von Hygienemaßnahmen den neuesten Erkenntnissen anzupassen. Auch der Einsatz von gut handhabbaren Schnelltests im Musikbereich könnte eine Rückkehr in die Normalität vereinfachen. Die Wirkung von Luftfiltern im Musikbereich bei Proben und Aufführungen muss ebenfalls intensiver untersucht und bewertet werden, um für eine Zukunft gerüstet zu sein, in der Corona uns auch in den kommenden Monaten und Jahren begleiten wird.“

Mit den schon erprobten Maßnahmen und weiteren wissenschaftlichen Untersuchungen zur Modifizierung der Vorschriften könnte eine Öffnung des Musikbetriebs langfristig sichergestellt werden. Der Präsident betont, dass der Bayerische Musikrat und seine Fachverbände, wie bereits mehrfach angeboten, jederzeit bereit sind, ihre Erfahrung und fachliches Wissen einzubringen, um Politik und Wissenschaft bei einer neuerlichen und dauerhaften Öffnung des kulturellen Lebens in Bayern zu unterstützen, ohne einen Rückschlag bei der Bekämpfung zu riskieren.


Hinweis: Die nachfolgenden Nachrichten wurden von unserer früheren Homepage übernommen. Die Links in diesen Nachrichten wurden nicht aktualisiert und führen unter Umständen ins Leere. Wir bitten um Ihr Verständnis.


14.01.2021: Handlungsempfehlungen zum 16. Dezember 2020 - Aktualisierung vom 14.01.2021

Laut Beschluss des Ministerrats vom 6. Januar 2021 werden die derzeit in Bayern geltenden Infektionsschutzmaßnahmen über den 10. Januar 2021 hinaus bis zunächst mindestens 31. Januar 2021 verlängert. Für die "Blasmusik" ergeben sich keine Veränderungen bzw. Verbesserungen. Es gelten nach wie vor die unten aufgeführten Handlungsempfehlungen. Sollten sich Änderungen ergeben, werden wir selbstverständlich rechtzeitig informieren.

Die Handlungsempfehlungen vom 16. Dezember 2020 finden Sie hier.

11.01.2021: Neuauflage des Hilfsprogramms für Laienmusik im ersten Halbjahr 2021

Wie der Bayerische Musikrat kürzlich in einer Pressemitteilung berichtete, wird das Hilfsprogramm für Laienmusik im ersten Halbjahr 2021 neu aufgelegt.

Die Vereine können von 1. bis 31. Juli 2021 die Förderanträge bei den jeweiligen Dachverbänden abrufen und rückwirkend für die Monate Januar bis Juni 2021 einreichen. Sie werden bereits jetzt dazu aufgerufen, ihre Einnahmen und Ausgaben im Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 zu dokumentieren, um dann problemlos den Antrag im Juli stellen zu können. Damit kann auf eine Verwendungsbestätigung verzichtet werden, was den Antragsprozess um einen Arbeitsschritt verkürzt.

Staatsminister Sibler ermuntert Laienmusikvereine schon vorab, die Hilfe des Freistaats in der Corona-Pandemie zu nutzen. Er betonte: „Unsere vielfältige bayerische Kulturlandschaft lebt insbesondere von den zahlreichen Laienmusikvereinen. Neben dem großen kulturellen Beitrag, den sie leisten, gestalten sie insbesondere das soziale, gesellschaftliche Miteinander vor Ort entscheidend mit. Gerade auch deshalb vermissen viele Musikerinnen und Musiker und Sängerinnen und Sänger das gewohnte Vereinsleben. Wir setzen alles daran, das Engagement in der Laienmusik wieder vollständig zu ermöglichen, sobald die Pandemiesituation dies zulässt. Die Hilfsgelder sollen die "Laienmusikvereine und die vielen Ehrenamtlichen weiterhin bei ihrem unermüdlichen Einsatz unterstützen.“

Das Hilfsprogramm für Laienmusik richtet sich an alle gemeinnützigen Laienmusikvereine, die Mitglied in einem der 22 Dachverbände der Laienmusik in Bayern sind. Pro Laienmusikverein stellt der Freistaat bis zu 1.000 Euro bereit. Für jedes weitere Ensemble eines Vereins erhöht sich die Summe um zusätzlich bis zu 500 Euro. Im Rahmen des Hilfsprogramms können beispielsweise auch Maßnahmen zur Umsetzung von Schutz- und Hygienekonzepten oder die vorübergehende Anmietung von möglicherweise erforderlichen Proberäumen gefördert werden, wofür 5 Millionen Euro zur Verfügung stehen werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Musikrats: https://www.bayerischer-musikrat.de/Foerderung/Hilfsprogramm%20Laienmusik%20Bayern%202021 

15.12.2020: Handlungsempfehlungen zum 16. Dezember 2020

Ab Mittwoch, 16. Dezember 2020, haben wir in Bayern (bzw. Deutschland) den "harten" Lockdown. Was bedeutet das für uns Musikvereine? (Grundlage unserer Empfehlungen ist die Elfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 15. Dezember 2020.)

Musikunterricht
Gemäß Beschluss des Ministerrates der Bayerischen Staatsregierung vom 14.12.2020 (aktualisierte Infektionsschutzverordnung liegt aktuell noch nicht vor) dürfen Musikschulen nur noch online unterrichten. Dies betrifft nach den Regelungen in den bisherigen Infektionsschutzverordnungen auch den Musikunterricht in unseren Musikvereinen. Wir bitten eindringlich darum, diesen Beschluss "ohne wenn und aber" umzusetzen und nicht ggf. mögliche "Schlupflöcher" zu suchen. Die Vergangenheit hat uns deutlich gezeigt, dass alle Maßnahmen, die die Kontaktbeschränkungen umgangen haben, letztendlich zu einer Verschärfung der Einschränkungen geführt haben.

Proben und Auftritte
Proben und Auftritte sind im Sinne der Verordnung bis zum 10. Januar 2021 weiter einzustellen. Dies betrifft sowohl alle Gesamt- wie auch Registerproben und natürlich alle Auftritte und Konzerte.

Kirchliche Auftritte
Gottesdienste, Andachten und dgl. (Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften) sind mit Einschränkungen weiterhin erlaubt. Sofern Sie beabsichtigen, an den Weihnachtsgottesdiensten spielen zu wollen, erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei den Verantwortlichen vor Ort. Beachten Sie bitte auch die Ausgangssperre in der Zeit von 21 bis 5 Uhr.

Neujahrsanblasen
An Silvester und Neujahr besteht ein vollständiges Verbot von Versammlungen und Ansammlungen. Demnach ist ein Musizieren nur auf privaten Grund mit einem weiteren Haushalt möglich, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird (Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht berücksichtigt). Beachten Sie auch hier die nächtliche Ausgangssperre.

Musik aus dem Fenster
Unsere Aktion „Musik aus dem Fenster“ geht am kommenden 4. Adventssonntag in die nächste Runde. Weitere Informationen und kostenloses Notenmaterial sind auf unseren Internetseiten zu finden.

Bleiben Sie gesund – wir bleiben selbstverständlich weiter in Kontakt, sobald sich etwas Neues ergibt.

Ihre NBMB- und Bläserjugend-Geschäftsstelle
Andreas Kleinhenz
Verbandsgeschäftsführer
 

10.12.2020: Handlungsempfehlungen zum 10. Dezember 2020

Am 09. Dezember 2020 ist die 10. Bayerische Infektionsschutzverordnung in Kraft getreten. Damit wurden die Auflagen vom 01. Dezember 2020 noch einmal verschärft. Das RKI meldet zum 10. Dezember einen neuen Höchstwert von 23.679 Neuinfektionen – damit sind weitere Einschränkungen in den nächsten Tagen und Wochen sehr wahrscheinlich.

Musikunterricht
Nach § 25 Nr. 4. ist es in Hotspots mit einer 7-Tage-Inzidenz größer 200 untersagt, Musikunterricht in Präsenzform durchzuführen. Der Präsenzunterricht ist am Tag nach dem Erreichen der 200-Grenze einzustellen. Der Unterricht darf dann erst wieder aufgenommen werden, wenn der Inzidenzwert an sieben aufeinander folgenden Tagen die Grenze von 200 unterschritten hat. Zwischenzeitlich ist natürlich eine Fortführung des Musikunterrichtes über digitale Medien problemlos möglich.

Proben und Auftritte
Proben und Auftritte sind im Sinne der Verordnung bis zum 05. Januar 2021 weiter einzustellen. Dies betrifft sowohl alle Gesamt- wie auch Registerproben und natürlich alle Auftritte und Konzerte.

Kirchliche Auftritte
Gottesdienste, Andachten und dgl. (Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften) sind nach § 6 der Verordnung weiterhin erlaubt, sofern ein abgestimmtes Hygieneschutzkonzept vorliegt. Sofern Sie beabsichtigen, an den Weihnachtsgottesdiensten spielen zu wollen, erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei den Verantwortlichen vor Ort. Die Auflagen wurden in den vergangenen Tagen durch die Kirchen vielerorts noch einmal verschärft, zudem ist der Gemeindegesang nach der aktuellen Infektionsschutzverordnung untersagt.

Adventsspielen / Neujahrsanblasen
Aufgrund der allgemeinen Ausgangsbeschränkungen nach § 3 der Infektionsschutzverordnung darf die eigene Wohnung nur bei Vorliegen triftiger Gründe verlassen werden. Damit entfällt ab sofort die Möglichkeit, auf öffentlichem Grund zu musizieren. Im privaten Bereich gelten die Regelungen nach § 3 – hier ist der Besuch eines anderen Hausstandes erlaubt, sofern die Gesamtzahl von fünf Personen nicht überschritten wird. Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht. Wenn die Personen in dieser Zeit zusammen musizieren, ist dagegen rechtlich nichts einzuwenden.

Musik aus dem Fenster
Unsere Aktion „Musik aus dem Fenster“ geht am kommenden 3. Adventssonntag in die nächste Runde. Weitere Informationen und kostenloses Notenmaterial sind auf unseren Internetseiten zu finden.

Workshop "Digitale Probenarbeit" am 14.12.2020 oder 15.12.2020 – jeweils 19.30 Uhr
Derzeit ist nicht abzusehen, wie lange der COVID19-Lockdown noch anhält. Es spricht einiges dafür, dass der jetzige Zeitpunkt 05. Januar 2021 durchaus noch verlängert werden könnte, wenn sich die Infektionszahlen nicht signifikant nach unten bewegen. Im Rahmen des Workshops werden Wege aufgezeigt, wie die Orchester- und/oder Registerarbeit in den Vereinen trotz Lockdown über digitale Medien aufgenommen werden kann. Der Workshop soll dabei die Teilnehmenden unterstützen, Online-Proben vorzubereiten und durchzuführen. Vorgestellt werden dabei auch u.a. verschiedene Softwareprogramme. Zielgruppen: Dirigenten, Vereinsverantwortliche, technische Leiter/Organisatoren von zukünftigen Onlineproben, interessierte Musikerinnen und Musiker. Die Teilnahme ist kostenlos. Der Workshop wird zweimal angeboten. Im Januar 2021 ist hierzu ein Aufbauseminar vorgesehen. Hier geht's zur Anmeldung.

Bleiben Sie gesund – wir bleiben selbstverständlich weiter in Kontakt, sobald sich etwas Neues ergibt.

Ihre NBMB- und Bläserjugend-Geschäftsstelle
Andreas Kleinhenz
Verbandsgeschäftsführer

10.12.2020: Zehnte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung veröffentlicht

Vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege wurde die zehnte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung veröffentlicht. Sie finden die Verordnung unter https://www.verkuendung-bayern.de/files/baymbl/2020/711/baymbl-2020-711.pdf.

Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Aktualisierung unserer Handlungsempfehlungen basierend auf dieser neuen Verordnung.

30.11.2020: Handlungsempfehlungen zum 01. Dezember 2020

Ab dem 01. Dezember 2020 tritt die nunmehr 9. Bayerische Infektionsschutzverordnung in Kraft (siehe Anhang). Die bisherigen Maßnahmen werden im Wesentlichen bis zum 20. Dezember verlängert, teilweise auch verschärft. Was bedeutet dies für die Musikvereine?

Musikunterricht
In Hotspots mit einer 7-Tage-Inzidenz größer 200 darf kein Musikunterricht mehr in den Vereinen durchgeführt werden. Der Präsenzunterricht ist am Tag nach dem Erreichen der 200-Grenze einzustellen. Der Unterricht darf dann erst wieder aufgenommen werden, wenn der Inzidenzwert an sieben aufeinander folgenden Tagen die Grenze von 200 unterschritten hat. Zwischenzeitlich ist natürlich eine Fortführung des Musikunterrichtes über digitale Medien problemlos möglich.

Proben und Auftritte
Proben und Auftritte sind im Sinne der Verordnung bis zum 20. Dezember 2020 weiter einzustellen. Dies betrifft sowohl alle Gesamt- wie auch Registerproben und natürlich alle Auftritte und Konzerte.

Kirchliche Auftritte
Gottesdienste, Andachten und dgl. (Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften) sind nach § 6 der Verordnung weiterhin erlaubt, sofern ein abgestimmtes Hygieneschutzkonzept vorliegt. Dieses individuelle Hygienekonzept kann ggf. auch eine musikalische Umrahmung regeln und somit auch das Musizieren (ggf. in einer reduzierten Form) ermöglichen. Bitte fragen Sie im Falle eines Falles bei den Verantwortlichen vor Ort nach, unter welchen Voraussetzungen ein Musizieren erlaubt ist. Ob, wo und unter welchen Voraussetzungen für Auftritte geprobt werden darf, muss ebenfalls mit den Verantwortlichen geklärt werden. Eine Durchführung der Probe in den Vereinsräumen ist leider nicht möglich, da nach der aktuellen Verordnung alle Freizeiteinrichtungen geschlossen bleiben müssen (Ausnahme: Musikunterricht).

Adventsspielen bis zum 20.12.2020 / Neujahrsanblasen am 01.01.2021
Das Spielen von Advents- und Weihnachtsliedern mit kleinen Besetzungen außerhalb von Gottesdiensten und dgl. ist nach wie vor nicht erlaubt. Derzeit dürfen sich fünf Personen aus zwei Haushalten treffen. Wenn die Personen in dieser Zeit zusammen musizieren, ist dagegen nichts einzuwenden. Inwieweit eine Lockerung (angedacht sind derzeit 10 Personen im engsten Familien- und Freundeskreis) von Weihnachten bis Neujahr möglich ist, steht aktuell noch nicht fest. Hier bedarf es noch einer klaren Entscheidung seitens der Politik – mit der aber wahrscheinlich erst kurz vor dem Ablauf der ab morgen gültigen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zu rechnen ist.

Musik aus dem Fenster
Unsere Aktion „Musik aus dem Fenster“ geht am kommenden 2. Adventssonntag in die nächste Runde. Das Musizieren von bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten ist wie schon erwähnt möglich. Sollte sich ein dritter oder gar vierter Haushalt im ausreichenden Abstand vor dem Grundstück aufhalten und mit musizieren, ist rechtlich dagegen nichts einzuwenden. Keinesfalls sollte der Verein als offizieller Veranstalter auftreten, da damit das private Umfeld verlassen wird. Natürlich freuen wir uns, wenn Ihr Musikverein unsere Aktion unterstützt. Weitere Informationen und kostenloses Notenmaterial sind auf unseren Internetseiten www.nbmb-online.de zu finden.

Hinweis Workshop "Aufnehmen - Schneiden - Produzieren" am 07.12.2020
Zusammen live musizieren ist derzeit auf Grund von Corona nur sehr eingeschränkt möglich. Trotzdem kann heutzutage jeder Musikvideos erstellen und online teilen. Warum also nicht Advents- oder Weihnachtslieder pro Stimme einzeln aufnehmen, zusammenschneiden und ein Musikvideo daraus erstellen? Die Aufnahmen sind perfekt für die Social-Mediaseiten oder Homepage des Vereins, für Weihnachtsgrüße oder sogar als Weihnachtsgeschenk. Nebenbei wird das gemeinsame Musizieren im Verein trotz Lockdown gefördert und der Musikverein wird musikalisch wieder wahrgenommen. Der Workshop zeigt die notwendigen Schritte bis zum fertigen Video. Anmeldung: https://www.kurs-finder.de/kurse/L20133

Bleiben Sie gesund – wir bleiben selbstverständlich weiter in Kontakt, sobald sich was Neues ergibt.

Ihre NBMB- und Bläserjugend-Geschäftsstelle
Andreas Kleinhenz
Verbandsgeschäftsführer

baymbl-2020-683.pdf

01.11.2020: Aktuelle Handlungsempfehlungen vom 1. November 2020

Liebe Vereinsvorsitzende und Vereinsverantwortliche,

Corona bzw. Covid-19 bestimmt stärker denn je in diesem Jahr unser Leben und hat Auswirkungen auf alle Bereiche unserer Gesellschaft. Auch wenn absehbar war, dass die Fallzahlen im Herbst / Winter steigen werden, liegen die aktuellen Fallzahlen weit über den seinerzeitigen Schätzungen und Hochrechnungen.

Wir müssen uns weiterhin in Geduld und Disziplin üben, um die Pandemie in den Griff zu kriegen. Dass der Lockdown „light“ jetzt wiederholt den Kulturbereich lahmlegt, ist eine Katastrophe für die gesamte Szene. Dennoch glauben wir, dass dieser Lockdown der richtige Schritt ist. Der überwiegende Teil der Übertragungen erfolgt im privaten Umfeld, wobei dabei nicht festgestellt werden kann, wann und wo genau die Übertragung stattgefunden hat. Insofern können wir – trotz aller Hygienekonzepte und gebotener Vorsicht – auch bei uns in den Musikvereinen eine Übertragung nicht zweifelsfrei ausschließen. Eine Ansteckung kann bei Auftritten, Gesamt- oder Registerproben passieren, aber auch beim "Smalltalk" vor, zwischen und nach den Proben. Eine Übertragung in unseren Räumlichkeiten kann im Anschluss weder exakt festgestellt noch zweifelsfrei ausgeschlossen werden. Insofern müssen auch wir unseren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie durch eine Reduzierung der Kontakte leisten.

Ab Montag, 02.11.2020 tritt nun die „Achte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (8.BaylfSMV)“ in Kraft. Diese Verordnung gilt nach derzeitigem Stand bis Ende November 2020. Diese Verordnung regelt alle Einschränkungen, Verbote aber auch Ordnungswidrigkeiten in unserem Bundesland Bayern.

Für uns bedeutet die aktuelle Verordnung folgende Vorgaben für die Vereinsarbeit:

Proben und Auftritte

Proben und Auftritte werden im Sinne der Verordnung bis zum 30. November 2020 eingestellt. Dies betrifft sowohl alle Gesamt- wie auch Registerproben und natürlich alle Auftritte und Konzerte.

Auftritte Allerheiligen / Volkstrauertag / St. Martin

Gottesdienste und Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften sind nach § 6 der Verordnung weiterhin erlaubt, sofern ein abgestimmtes Hygieneschutzkonzept vorliegt. Dieses individuelle Hygienekonzept kann ggf. auch eine musikalische Umrahmung regeln und somit auch das Musizieren (ggf. in einer reduzierten Form) ermöglichen. Wir empfehlen unseren Mitgliedsvereinen genau abzuwägen, ob und unter welchen Voraussetzungen überhaupt musiziert werden sollte. Hierbei muss der Gesundheitsschutz unserer Musikerinnen und Musiker immer Vorrang haben. Zudem zielt die aktuelle Verordnung darauf ab, Kontakte auf ein absolutes Mindestmaß zu reduzieren - dies sollte dann auch für die genannten Auftritte Geltung haben.

Musikunterricht in den Musikvereinen

Nach § 20 der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung kann Musikunterricht erteilt werden, wenn zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 1,50 m, bei Blasinstrumenten und Gesang ein Mindestabstand von 2 m gewahrt ist.

Angebote der elementaren Musikerziehung (Musikgarten, musikalische Früherziehung) und Instrumentalunterricht in Gruppen werden in der Verordnung nicht explizit angesprochen und eingeschränkt. Im Hinblick auf das Hauptziel der neuen Corona-Maßnahmen, die Kontakte auf ein absolutes Mindestmaß zu reduzieren, empfehlen wir, diese Angebote in der bisherigen Form bis Ende November auszusetzen. Unter Umständen lässt sich aber auch die Durchführung dieser Angebote anpassen (z.B. Umstellung auf digitalen Unterricht, Reduzierung der Gruppenstärke auf maximal zwei bis drei Personen, Umstellung auf Einzelunterricht, ggf. auch größere Sicherheitsabstände und größere Räumlichkeiten). Die endgültige Entscheidung über ein Aussetzung bzw. eine Modifizierung der Angebote obliegt im alleinigen Zuständigkeitsbereich der Vereine.

Versammlungen

Vereinsversammlungen sowie Vorstandssitzungen und dgl. können nach der Verordnung nicht im Präsenzmodus durchgeführt werden. Die unter § 3 – Kontaktbeschränkung – Abs. (3) genannte Ausnahme für ehrenamtliche Tätigkeiten bezieht sich nur auf Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts. Dies trifft auf Musikvereine als „normale“ Körperschaften aber nicht zu.

Ausblick

Wichtigste Maßnahme in der kommenden Zeit wird es sein, Abstand zu halten und Kontakte zu verringern. Ob dieser Lockdown „light“ ausreichen wird, können wir derzeit nur hoffen – möglicherweise kann der Zeitraum auch in den Dezember hinein verlängert werden - wir wissen es nicht.

Wir hoffen aber, dass wir in der Advents- und Vorweihnachtszeit zumindest in kleinen Gruppen gemeinsam musizieren können. Wir arbeiten derzeit bereits an einer Nachfolgeaktion von „Musik aus dem Fenster“, so dass damit zumindest daheim - ggf. mit einem zweiten Haushalt - Advents- und Weihnachtslieder gespielt werden können. Entsprechendes Notenmaterial werden wir zur Verfügung stellen. Weitere Informationen werden wir rechtzeitig im Newsletter, auf der Homepage sowie auf unseren vielfältigen Socialmediakanälen verbreiten.

Vielleicht bieten die nächsten vier Wochen für jeden von uns auch die Möglichkeit, etwas zu entschleunigen, durchzuatmen und wieder Kraft zu sammeln. Wir müssen gerade in der jetzigen Zeit mit unseren Kräften haushalten, um dann wieder durchstarten zu können, wenn sich die Situation zu einem Besseren wendet.

Bleiben Sie gesund – wir bleiben selbstverständlich weiter in Kontakt.

Ihre NBMB- und Bläserjugend-Geschäftsstelle

Andreas Kleinhenz
Verbandsgeschäftsführer

31.10.2020: Achte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung veröffentlicht

Vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege wurde die achte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung veröffentlicht. Sie finden die Verordnung unter https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2020-616/.

Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Aktualisierung unserer Handlungsempfehlungen basierend auf dieser neuen Verordnung.
 

26.10.2020: Generelle Handlungsempfehlungen für Musikvereine in einer kreisfreien Stadt bzw. einem Landkreis mit einem aktuellen Inzidenzwert von über 50

Liebe Vereinsvorsitzende, Dirigenten und Vereinsverantwortliche,

die Anzahl der kreisfreien Städte und Landkreise, die beim Inzidenzwert die Grenze von 50 überschritten haben, steigt leider derzeit von Tag zu Tag. Bisher wurde unseren Mitgliedsvereinen bei einer Überschreitung des Inzidenzwertes über 50 immer landkreisbezogen empfohlen, (größere) Gesamtproben und Konzerte innerhalb von Gebäuden befristet nicht stattfinden zu lassen. Diese Empfehlung möchten wir ab sofort generell für alle kreisfreien Städte und Landkreise aussprechen, deren Inzidenzwert über 50 liegt. Gesamtproben und Konzerte sollten so lange nicht durchgeführt werden, bis der Inzidenzwert (nachhaltig) wieder unter 50 liegt.

Aktuelle Inzidenzzahlen der jeweiligen Landkreise sind unter folgenden Internetseiten zu finden:

Proben und Auftritte außerhalb von Gebäuden sind – abgesehen von den Außentemperaturen - unter Wahrung des Sicherheitsabstandes auch bei einem Inzidenzwert von über 50 jedoch bis auf weiteres möglich. Von dieser Empfehlung sind Registerproben, Proben kleinerer Orchester & Ensembles (bis ca. 10 Personen), Gruppenunterricht im Bereich der musikalischen Früherziehung und der Instrumentalunterricht ausgenommen.

Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich hierbei um eine Empfehlung handelt. Die Entscheidung, den Probenbetrieb auszusetzen oder einzuschränken, liegt im Verantwortungsbereich eines jeden einzelnen Vereins.

Bei Fragen oder Unklarheiten hierzu können Sie sich gerne an die Geschäftsstelle wenden.

23.10.2020: Handlungsempfehlungen für die Landkreise Weißenburg-Gunzenhausen und Neumarkt: Aussetzen von (größeren) Gesamtproben innerhalb von Gebäuden

Am 23.10.2020 wurden Handlungsempfehlungen für die Landkreise Weißenburg-Gunzenhausen und Neumarkt herausgegeben. Sie sind weitgehend gleichlautend mit den anderen Handlungsempfehlungen der letzten Tage, weshalb wir sie hier nicht nochmals wiederholen möchten.

Wichtig ist, dass den betroffenen Landkreisen empfohlen wird, (größere) Gesamtproben und Konzerte innerhalb von Gebäuden bis zum 31. Oktober 2020 nicht stattfinden zu lassen.

22.10.2020: Handlungsempfehlungen für den Landkreis Fürth: Aussetzen von (größeren) Gesamtproben innerhalb von Gebäuden

Am 22.10.2020 wurden Handlungsempfehlungen für den Landkreis Fürth herausgegeben. Sie sind weitgehend gleichlautend mit den anderen Handlungsempfehlungen der letzten Tage, weshalb wir sie hier nicht nochmals wiederholen möchten.

Wichtig ist, dass dem betroffenen Landkreisen Fürth empfohlen wird, (größere) Gesamtproben und Konzerte innerhalb von Gebäuden bis zum 31. Oktober 2020 nicht stattfinden zu lassen.

21.10.2020: Handlungsempfehlungen für die Landkreise Cham, Kitzingen, Haßberge, Lichtenfels, Hof-Wunsiedel sowie Stadt und Landkreis Würzburg: Aussetzen von (größeren) Gesamtproben innerhalb von Gebäuden

Am 21.10.2020 wurden Handlungsempfehlungen für die Landkreise Cham, Kitzingen, Haßberge, Lichtenfels, Hof-Wunsiedel sowie Stadt und Landkreis Würzburg herausgegeben. Sie sind weitgehend gleichlautend mit den anderen Handlungsempfehlungen der letzten Tage, weshalb wir sie hier nicht nochmals wiederholen möchten.

Wichtig ist, dass den betroffenen Landkreisen und Städten empfohlen wird, (größere) Gesamtproben und Konzerte innerhalb von Gebäuden bis zum 31. Oktober 2020 nicht stattfinden zu lassen.

19.10.2020: Handlungsempfehlung für den Landkreis Miltenberg: Aussetzen von (größeren) Gesamtproben innerhalb von Gebäuden

Liebe Vereinsvorsitzende, Dirigenten und Vereinsverantwortliche,

aufgrund der aktuellen Entwicklung hinsichtlich der Infektionszahlen bei Covid-19 (7-Tage-Index pro 100.000 Einwohner liegt weiterhin bei über 50 – Stand 19.10.2020) empfehlen wir unseren Musikvereinen im Landkreis Miltenberg (größere) Gesamtproben und Konzerte innerhalb von Gebäuden bis zum 31. Oktober 2020 nicht stattfinden zu lassen. Proben und Auftritte außerhalb von Gebäuden sind – abgesehen von den Außentemperaturen - unter Wahrung des Sicherheitsabstandes jedoch bis auf weiteres möglich. Von dieser Empfehlung sind Registerproben, Proben kleinerer Orchester & Ensembles (bis ca. 10 Personen), Gruppenunterricht im Bereich der musikalischen Früherziehung und der Instrumentalunterricht ausgenommen.

Die in der letzten Woche veröffentlichte Ampelregelung der Bayerischen Staatsregierung greift aktuell noch nicht für den Konzert- und Probenbetrieb. Lt. Aussage von Ministerpräsident Dr. Markus Söder steht sowohl der Kultur- als auch der Sportbetrieb unter „Beobachtung“. Sollte es hier zu Hotspots kommen, werden sicher auch für diese Bereich weitere (schmerzhafte) Einschränkungen kommen.

Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich hierbei um eine Empfehlung handelt, die innerhalb des Nordbayerischen Musikbundes einvernehmlich mit dem zuständigen Kreis- und Bezirksverband sowie der Geschäftsstelle getroffen wurde. Die Entscheidung, den Probenbetrieb auszusetzen oder einzuschränken, liegt im Verantwortungsbereich eines jeden einzelnen Vereins.

Im Hinblick auf die angestrebten Lockerungen in der musikalischen Vereinsarbeit (z.B. Verringerung des Abstandes beim Musizieren, Erleichterungen bei Konzerten und Auftritten) müssen wir sehr darauf bedacht sein, dass möglichst kein neuer Hotspot in einem Musikverein entsteht. Dies würden unsere Bemühungen hinsichtlich einer Lockerung sehr schnell für einen längeren Zeitraum zu Nichte machen. Insofern bitten wir alle Musikvereine eindringlich, die Hygienemaßnahmen wie Abstandsregelungen, Maskenpflicht innerhalb von Gebäuden, Desinfektion usw. einzuhalten und von Seiten des Vereins die dafür notwendigen Voraussetzungen zu schaffen.

Bei Fragen oder Unklarheiten hierzu können Sie sich gerne an die Geschäftsstelle wenden.

Herzliche Grüße
Walter Zöller, Max Mages, Andreas Kleinhenz
Kreisvorsitzender, Bezirksvorsitzender, Verbandsgeschäftsführer

17.10.2020: Handlungsempfehlung für den Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab: Aussetzen von (größeren) Gesamtproben innerhalb von Gebäuden

Liebe Vereinsvorsitzende, Dirigenten und Vereinsverantwortliche,

aufgrund der aktuellen Entwicklung hinsichtlich der Infektionszahlen bei Covid-19 (7-Tage-Index pro 100.000 Einwohner liegt bei über 61 – Stand 17.10.2020) empfehlen wir unseren Musikvereinen im Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab (größere) Gesamtproben und Konzerte innerhalb von Gebäuden bis zum 31. Oktober 2020 nicht stattfinden zu lassen. Proben und Auftritte außerhalb von Gebäuden sind – abgesehen von den Außentemperaturen - unter Wahrung des Sicherheitsabstandes jedoch bis auf weiteres möglich. Von dieser Empfehlung sind Registerproben, Proben kleinerer Orchester & Ensembles (bis ca. 10 Personen), Gruppenunterricht im Bereich der musikalischen Früherziehung und der Instrumentalunterricht ausgenommen. Die in dieser Woche veröffentlichte Ampelregelung der Bayerischen Staatsregierung greift aktuell noch nicht für den Konzert- und Probenbetrieb. Lt. Aussage von Ministerpräsident Dr. Markus Söder steht sowohl der Kultur- als auch der Sportbetrieb unter „Beobachtung“. Sollte es hier zu Hotspots kommen, werden sicher auch für diese Bereich weitere (schmerzhafte) Einschränkungen kommen.

Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich hierbei um eine Empfehlung handelt, die innerhalb des Nordbayerischen Musikbundes einvernehmlich mit der Kreisvorsitzenden Gisela Weß, dem Bezirksvorsitzenden Gerhard Engel und der Geschäftsstelle getroffen wurde. Die Entscheidung, den Probenbetrieb auszusetzen oder einzuschränken, liegt im Verantwortungsbereich eines jeden einzelnen Vereins.

Im Hinblick auf die angestrebten Lockerungen in der musikalischen Vereinsarbeit (z.B. Verringerung des Abstandes beim Musizieren, Erleichterungen bei Konzerten und Auftritten) müssen wir sehr darauf bedacht sein, dass möglichst kein neuer Hotspot in einem Musikverein entsteht. Dies würden unsere Bemühungen hinsichtlich einer Lockerung sehr schnell für einen längeren Zeitraum zu Nichte machen. Insofern bitten wir alle Musikvereine eindringlich, die Hygienemaßnahmen wie Abstandsregelungen, Maskenpflicht innerhalb von Gebäuden, Desinfektion usw. einzuhalten und von Seiten des Vereins die dafür notwendigen Voraussetzungen zu schaffen.

Bei Fragen oder Unklarheiten hierzu können Sie sich gerne an die Geschäftsstelle wenden.

Herzliche Grüße

Gisela Weß, Gerhard Engel, Andreas Kleinhenz
Kreisvorsitzende, Bezirksvorsitzender, Verbandsgeschäftsführer
 

16.10.2020: Aktuelle Handlungsempfehlungen

Nach der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin am Mittwoch hat das bayerische Kabinett gestern neue Corona-Regeln beschlossen, die Sie zusammengefasst der beiliegenden Grafik entnehmen können und die per Allgemeinverfügung ab sofort gelten werden. Die aktuelle 7. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wird entsprechend angepasst und bis zum 25. Oktober 2020 verlängert.

Die neuen Regelungen betreffen bis auf Weiteres NICHT den Kultur- und Sportbereich. Diese Bereiche stehen nach Aussage von Ministerpräsident Dr. Markus Söder „unter Beobachtung“. Für den Probebetrieb und evtl. geplante Konzerte ergeben sich damit grundsätzlich keine Veränderungen.

Eine Veränderung ergibt sich jedoch bei einem Inzidenzwert von über 35 für die Konzertbesucher: Hier besteht Maskenpflicht - auch dann, wenn der Sitzplatz eingenommen wurde.

Der Nordbayerische Musikbund wird auch weiterhin die Inzidenzwerte in allen Landkreisen beobachten und landkreisbezogene Empfehlungen herausgeben. Derzeit empfehlen wir bei einem Inzidenzwert von über 50 den Proben- und Konzertbetrieb für ca. 2 Wochen einzustellen und nur noch in kleinen Gruppen von bis zu 10 Personen zu proben. Gruppenunterricht im Bereich der musikalischen Früherziehung und auch der Instrumentalunterricht können weiterhin stattfinden.

Für folgende Landkreise gelten derzeit unsere Empfehlungen:

  • Stadt und Landkreis Schweinfurt / Unterfranken
  • Stadt Weiden / Oberpfalz
  • Landkreis Tirschenreuth / Oberpfalz

Bitte beobachten Sie auch selbst die derzeit sehr schwankenden Inzidenz-Werte in Ihrem Landkreis und damit ggf. zusammenhängende Allgemeinverfügungen der Kreisverwaltungsbehörden, ob evtl. darüber hinaus gehende Verschärfungen gelten.

Wichtig ist, dass der aktuell schnelle Anstieg der Infektionszahlen innerhalb von 10 Tagen zum Stillstand kommt. Ansonsten hat die Bayerische Staatsregierung weitere gezielte Beschränkungen angekündigt, um öffentliche Kontakte weitergehend zu reduzieren. Uns muss bewusst sein, dass dies auch zu weiteren Einschränkungen im Kultur- und Sportbereich führen kann.

Deshalb appellieren wir an alle Verantwortlichen in den Vereinen, die geltenden Hygieneregeln konsequent durchzusetzen und einzuhalten!

16.10.2020: Nutzen Sie das Förderprogramm Laienmusik!!!

Das Hilfsprogramm Laienmusik der Bayerischen Staatsregierung läuft noch bis zum 31.10.2020. Der dreiseitige Antrag sowie weitere Informationen sind auf unserer Homepage www.nbmb-online.de unter der Meldung „Infos und Antragsformular zum Hilfsprogramm Laienmusik Bayern“ zu finden. Die Antragsstellung selbst ist nicht sonderlich kompliziert.
 
Noch haben nicht alle zuwendungsberechtigten Vereine ihren Antrag gestellt. Wir bieten daher am kommenden Montag, 19.10.2020 um 19.30 Uhr noch einmal eine Onlinesprechstunde zum Förderprogramm an. Hier wird das Programm noch einmal vorgestellt, zudem werden alle diesbezüglichen Fragen beantwortet. Die Anmeldung zur Onlinesprechstunde erfolgt über unseren Kurs-finder (https://www.kurs-finder.de/kurse/L20088).
 
Unsere eindringliche Bitte: NUTZEN SIE DAS PROGRAMM!
 

16.10.2020: Handlungsempfehlung für den Landkreis Tirschenreuth: Aussetzen von (größeren) Gesamtproben innerhalb von Gebäuden

Liebe Vereinsvorsitzende, Dirigenten und Vereinsverantwortliche,

aufgrund der aktuellen Entwicklung hinsichtlich der Infektionszahlen bei Covid-19 (7-Tage-Index pro 100.000 Einwohner liegt nach Aussage des Landratsamtes Tirschenreuth heute bereits über 50) empfehlen wir unseren Musikvereinen im Landkreis Tirschenreuth (größere) Gesamtproben und Konzerte innerhalb von Gebäuden bis zum 31. Oktober 2020 nicht stattfinden zu lassen. Proben und Auftritte außerhalb von Gebäuden sind – abgesehen von den Außentemperaturen - unter Wahrung des Sicherheitsabstandes jedoch bis auf weiteres möglich. Von dieser Empfehlung sind Registerproben, Proben kleinerer Orchester & Ensembles (bis ca. 10 Personen), Gruppenunterricht im Bereich der musikalischen Früherziehung und der Instrumentalunterricht ausgenommen. Die gestern veröffentlichte Ampelregelung der Bayerischen Staatsregierung greift aktuell noch nicht für den Konzert- und Probenbetrieb. Lt. Aussage von Ministerpräsident Dr. Markus Söder steht sowohl der Kultur- als auch der Sportbetrieb unter „Beobachtung“. Sollte es hier zu Hotspots kommen, werden sicher auch für diese Bereich weitere (schmerzhafte) Einschränkungen kommen.

Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich hierbei um eine Empfehlung handelt, die innerhalb des Nordbayerischen Musikbundes einvernehmlich mit dem Kreisvorsitzenden Alexander Riedl, dem Bezirksvorsitzenden Gerhard Engel und der Geschäftsstelle getroffen wurde. Die Entscheidung, den Probenbetrieb auszusetzen oder einzuschränken, liegt im Verantwortungsbereich eines jeden einzelnen Vereins.

Im Hinblick auf die angestrebten Lockerungen in der musikalischen Vereinsarbeit (z.B. Verringerung des Abstandes beim Musizieren, Erleichterungen bei Konzerten und Auftritten) müssen wir sehr darauf bedacht sein, dass möglichst kein neuer Hotspot in einem Musikverein entsteht. Dies würden unsere Bemühungen hinsichtlich einer Lockerung sehr schnell für einen längeren Zeitraum zu Nichte machen. Insofern bitten wir alle Musikvereine eindringlich, die Hygienemaßnahmen wie Abstandsregelungen, Maskenpflicht innerhalb von Gebäuden, Desinfektion usw. einzuhalten und von Seiten des Vereins die dafür notwendigen Voraussetzungen zu schaffen.

Bei Fragen oder Unklarheiten hierzu können Sie sich gerne an die Geschäftsstelle wenden.

Herzliche Grüße

Alexander Riedl, Gerhard Engel, Andreas Kleinhenz
Kreisvorsitzender, Bezirksvorsitzender, Verbandsgeschäftsführer
 

14.10.2020: Handlungsempfehlung für die Stadt und den Landkreis Schweinfurt: Aussetzen von (größeren) Gesamtproben innerhalb von Gebäuden

Liebe Vereinsvorsitzende, Dirigenten und Vereinsverantwortliche,

aufgrund der aktuellen Entwicklung hinsichtlich der Infektionszahlen bei Covid-19 (7-Tage-Index pro 100.000 Einwohner: Stadt Scheinfurt: 54,28 und Landkreis Schweinfurt: 51,11 - Stand 13.10.2020) empfehlen wir unseren Musikvereinen im Landkreis Schweinfurt (größere) Gesamtproben und Konzerte innerhalb von Gebäuden bis zum 25. Oktober 2020 nicht stattfinden zu lassen. Proben und Auftritte außerhalb von Gebäuden sind – abgesehen von den Außentemperaturen - unter Wahrung des Sicherheitsabstandes auch weiterhin mehr oder weniger unbedenklich. Von dieser Empfehlung sind Registerproben, Proben kleinerer Orchester & Ensembles (bis ca. 15 Personen), Gruppenunterricht im Bereich der musikalischen Früherziehung und der Instrumentalunterricht ausgenommen.

Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich hierbei um eine Empfehlung handelt, die innerhalb des Nordbayerischen Musikbundes einvernehmlich mit dem Kreisvorsitzenden Peter Geb, dem Bezirksvorsitzenden Max Mages und der Geschäftsstelle getroffen wurde. Die Entscheidung, den Probenbetrieb auszusetzen oder einzuschränken, liegt im Verantwortungsbereich eines jeden einzelnen Vereins.

Die Stadt Schweinfurt und der Landkreis Schweinfurt stehen hinsichtlich des 7-Tage-Index an der Spitze aller kreisfreien Städte und Landkreise in Bayern. Im Hinblick auf die angestrebten Lockerungen in der musikalischen Vereinsarbeit (z.B. Verringerung des Abstandes beim Musizieren, Erleichterungen bei Konzerten und Auftritten) müssen wir sehr darauf bedacht sein, dass möglichst kein neuer Hotspot in einem Musikverein entsteht. Dies würden unsere Bemühungen hinsichtlich einer Lockerung sehr schnell für einen längeren Zeitraum zu Nichte machen. Insofern bitten wir alle Musikvereine eindringlich, die Hygienemaßnahmen wie Abstandsregelungen, Maskenpflicht innerhalb von Gebäuden, Desinfektion usw. einzuhalten und von Seiten des Vereins die dafür notwendigen Voraussetzungen zu schaffen.

Bei Fragen oder Unklarheiten hierzu können Sie sich gerne an die Geschäftsstelle wenden.

Herzliche Grüße

Peter Geb, Max Mages, Andreas Kleinhenz
Kreisvorsitzender, Bezirksvorsitzender, Verbandsgeschäftsführer
 

09.10.2020: Aktuell geltende Regeln bei der Durchführung von Konzerten

Ein Konzert in Pandemie-Zeiten - das ist zwar alles andere als einfach, aber möglich. Um Ihnen die Durchführung zu erleichtern hat der NBMB in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Blasmusikverband die aktuell geltenden Regeln zusammengefasst, die derzeit bei der Durchführung von Konzerten zu beachten sind.

Sie finden das gesamte Dokument im Anhang (PDF-Format). Folgende Themen werden behandelt:

  • Generelle Sicherheits- und Hygieneregeln
  • Veranstaltungsgröße / Besucherobergrenze
  • Umsetzung der Schutzmaßnahmen
  • Orchesterbetrieb
  • Durchführung der Veranstaltung

Durchfuehrung_von_Konzerten_102020.pdf

09.10.2020: Link zur 7. Infektionsschutzverordnung

Zum 01.10.1020 ist die 7. Infektionsschutzverordnung in Kraft getreten. Sie finden die Informationen unter folgendem Link:  https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2020-562/

27.09.2020: Bayerischer Blasmusikverband spricht mit Staatsminister Dr. Florian Herrmann

Die Vertreter des Bayerischen Blasmusikverbandes mit Staatsminister Dr. Florian Herrmann (v.r.). (Foto: Andreas Horber)

Das Schutz- und Hygienekonzept Laienmusik schränkt die Arbeit der bayerischen Blaskapellen und Chöre massiv ein. In den Sommermonaten konnten sich viele Kapellen durch Auftritte und Proben im Freien oder Turnhallen behelfen. Diese Optionen fallen nun im Herbst und Winter vermehrt weg.

Aus diesem Grund war eine Delegation des Bayerischen Blasmusikverbandes bei Staatskanzlei-Chef Staatsminister Dr. Florian Herrmann in München. Die BBMV-Vertreter konnten ein Konzept mit Vorschlägen präsentieren, das einerseits dem Corona-Schutz Rechnung trägt, andererseits die Reduzierung der Abstände zwischen den Musikern ermöglichen soll.

Staatsminister Herrmann zeigte Verständnis für die Anliegen der Blaskapellen, da das Schutz- und Hygienekonzept Laienmusik seit Ende des Lockdowns nicht mehr angepasst wurde. Andererseits müsse eine Reduzierung der Abstände mit den aktuellsten Ergebnissen von Studien und Messungen abgeglichen werden. Aus diesem Grund soll zeitnah eine Arbeitsgruppe mit Vertretern des Kunstministeriums, des Gesundheitsministeriums und Vertretern der Laienmusikverbände eingesetzt werden, die das Schutz- und Hygienekonzept Laienmusik überarbeiten.

26.09.2020: UPDATE - Steigende Infektionszahlen - was tun?

Nachfolgend ein Update zur Meldung "Steigende Infektionszahlen - was tun?" vom 17.09.2020:

Nach Überschreitung des 7-Tages-Inzidenz-Wertes von 50 hat der NBMB nun auch für den Kreisverband Rhön-Grabfeld die Empfehlung ausgesprochen, alle (größeren) Proben vorerst für 1 Woche bis zum 03.10.2020 ruhen zu lassen.

18.09.2020: UPDATE - Steigende Infektionszahlen - was tun?

Nachfolgend ein Update zur Meldung "Steigende Infektionszahlen - was tun?" vom 17.09.2020:

Die Empfehlung, bis Ende September 2020 keine (größeren) Gesamtproben innerhalb von Gebäuden durchzuführen, wurde seitens des Nordbayerischen Musikbundes heute am 18.09.2020 auch für den Landkreis Kulmbach ausgesprochen. Von dieser Empfehlung sind Registerproben, Proben kleinerer Orchester & Ensembles (bis ca. 15 Personen), Gruppenunterricht im Bereich der musikalischen Früherziehung und der Instrumentalunterricht ausgenommen. Der Landkreis Kulmbach steht hinsichtlich des 7-Tage-Index an dritthöchster Stelle aller kreisfreien Städte und Landkreise in Bayern.

17.09.2020: Steigende Infektionszahlen - was tun?

In einigen Landkreisen wird inzwischen das Limit von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen überschritten. Der Nordbayerische Musikbund im Landkreis Würzburg reagiert darauf mit einer Empfehlung, den Probenbetrieb seiner Mitgliedsvereine zunächst bis Ende September ruhen zu lassen.

Der 7-Tage-Index der Stadt Würzburg beträgt 66,47 (Stand 17.09.2020), womit die Stadt Würzburg die undankbare Spitzenposition an Neuerkrankungen in Bayern einnimmt. Im Landkreis Würzburg beträgt der Wert immerhin noch 37,08, womit der Landkreis an fünfter Stelle in Bayern liegt.

Aufgrund dieser Entwicklung hat sich der Kreisverband Würzburg in Abstimmung mit dem Verbandspräsident MdL Manfred Ländner und der Geschäftsstelle entschieden, den Musikvereinen im Landkreis Würzburg zu empfehlen, (größere) Gesamtproben innerhalb von Gebäuden zunächst bis Ende September 2020 nicht mehr stattfinden zu lassen. Proben außerhalb von Gebäuden sind unter Wahrung des Sicherheitsabstandes auch weiterhin mehr oder weniger unbedenklich. Von dieser Empfehlung sind Registerproben, Proben kleinerer Orchester & Ensembles (bis ca. 15 Personen), Gruppenunterricht im Bereich der musikalischen Früherziehung und der Instrumentalunterricht ausgenommen.

Die Entscheidung begründet sich damit, dass vermieden werden soll, dass möglichst kein Hotspot in einem Musikverein entstehen darf. Dies würde alle angestrebten Lockerungen in der musikalischen Vereinsarbeit (z.B. Verringerung des Abstandes beim Musizieren, Erleichterungen bei Konzerten und Auftritten) sehr schnell für einen längeren Zeitraum zunichtemachen.

Natürlich handelt es sich hierbei nur um eine Empfehlung, die vorsorglich ausgesprochen wurde. Die Entscheidung, den Probenbetrieb auszusetzen oder einzuschränken, liegt weiterhin im alleinigen Verantwortungsbereich eines jeden einzelnen Vereins. Der Kreisverband Würzburg ist sich dabei sicher, dass jeder Verein abhängig von seiner ganz spezifischen Situation die für seine Mitglieder beste Entscheidung treffen wird.

Der Nordbayerische Musikbund verfolgt die weitere Entwicklung der Neuinfektionen innerhalb seiner Verbandsgrenzen sehr genau. Je nach Entwicklung der Neuinfektionen könnten weitere Landkreise der Vorgehensweise des Kreisverbandes Würzburg folgen und auch dort eine gleichlautende Empfehlung aussprechen. Die Abstimmung hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise erfolgt jedenfalls in enger Abstimmung mit dem Verbandspräsidenten MdL Manfred Ländner und der Verbandsgeschäftsstelle in Unterpleichfeld.

08.09.2020: Auszug aus dem aktuellen Rundbrief zur Covid-19-Situation

Sehr geehrte Vereinsvorsitzende, liebe Verantwortliche in unseren Mitgliedsvereinen,

leider hat sich die Corona-Situation auch nach dem Ende der Sommerferien nicht verbessert. Wir haben teilweise höhere Fallzahlen, was natürlich auch auf die Ausweitung der Tests zurückzuführen ist. Dennoch hat sich die Lage nicht merklich entspannt, mit einer kurzfristigen Änderung hinsichtlich der damit verbundenen Auflagen ist auch im Bereich der Blasmusik nicht zu rechnen. Der größte „Feldversuch“ startet derzeit mit der Aufnahme des Regelunterrichtes in den Schulen ab der 5. Jahrgangsstufe. Die nächsten zwei Wochen werden damit wesentlich darüber entscheiden, wie es evtl. weitergehen kann.

Uns ist bewusst, dass die Situation in den Vereinen vielerorts so ist, dass mit dem gesamten Orchester auf Grund der fehlenden Räumlichkeiten nicht geprobt werden kann. Es wird damit auch zunehmend schwieriger, die Musikerinnen und Musiker zu motivieren, weiterhin zu musizieren und zu den Proben bzw. Registerproben zu kommen. Wichtig ist aus unserer Sicht derzeit, sich primär um geeignete Räumlichkeiten zu kümmern. Sprechen Sie mit Ihrer Gemeinde oder Pfarrgemeinde, ob Räumlichkeiten vorhanden sind, in denen der Verein die Gesamtproben abhalten kann. Und geben Sie Ihren Musikerinnen und Musikern ein Ziel in Form eines Auftrittes / Konzertes im Spätherbst oder an Weihnachten. Ohne dieses konkrete Ziel wird es schwierig, die Motivation aufrecht zu halten. Sollten Auftritte und Konzerte dann auf Grund der aktuellen Lage nicht möglich sein, werden wir sehen müssen, wie wir mit der Situation umgehen. Zum jetzigen Zeitpunkt schon alles in Frage zu stellen, ist zwar nachvollziehbar, bringt uns aber nicht viel weiter.

Unabhängig davon werden wir in einer gemeinsamen Aktion der bayerischen Blasmusikverbände erneut Gespräche mit der bayerischen Staatsregierung (Bayerische Staatskanzlei, Wissenschaftsministerium, Gesundheitsministerium, Fraktionen usw.) mit dem Ziel führen, die derzeitigen Abstände von zwei Meter bei Proben und Auftritten auf ein vertretbares Maß zu reduzieren. Lediglich ein Bundesland in Deutschland hat derzeit einen Mindestabstand von 1,50 Meter beim Musizieren mit Blasinstrumenten, alle anderen Bundesländer haben „unsere“ zwei Meter plus „x“.

Wir werden in den nächsten Tagen Gespräche mit dem österreichischen Blasmusikverband führen. Dort kann seit Juli wieder unter fast normalen Umständen geprobt werden. Allerdings sind die steigenden Fallzahlen in Österreich und die damit verbundenen Maßnahmen derzeit wirklich kein gutes Argument…

Nichts desto trotz werden wir den politischen Druck auf allen Kanälen erhöhen, um damit auch wieder eine Perspektive für unsere Arbeit in den Vereinen vor Ort zu haben. Sie können unsere Aktivitäten auf den Social-Media-Kanälen und unserer Homepage gerne verfolgen. Vielleicht helfen Ihnen diese Informationen auch bei der Argumentation in ihrem Verein. Sobald sich Veränderungen ergeben, werden wir natürlich zeitnah informieren.

Hilfsprogramm Laienmusik der Bayerischen Staatsregierung

Das Hilfsprogramm „Laienmusik“ der Bayerischen Staatsregierung wurde bis dato nur sehr zögerlich in Anspruch genommen. Lediglich etwa 10 % unserer Mitgliedsvereine haben in den letzten Wochen einen entsprechenden Antrag gestellt. Die Antragsfrist endet unweigerlich am 31. Oktober 2020. Wir möchten alle zuwendungsberechtigten Mitgliedsvereine auffordern, die Förderung in Anspruch zu nehmen – die entsprechenden Unterlagen wurden vor der Sommerpause an alle zuwendungsberechtigten Vereine verschickt.

Als Hilfestellung für die Antragsstellung bietet die Geschäftsstelle eine weitere Online-Sprechstunde am 21.09.2020 um 20 Uhr an. Hier wird das Antragsverfahren noch einmal erläutert sowie alle Fragen der Teilnehmer zur Förderung beantwortet. Eine Anmeldung ist über den Kurs-Finder (www.kurs-finder.de) erforderlich.

Instrumenten- und Dirigentenzuschuss – in Corona-Zeiten auch alles anders?

Bis zum 15. Oktober 2020 können auch dieses Jahr wieder die Zuschussanträge für die Neuanschaffung von Mangelinstrumenten und für die Dirigenten mit staatlich anerkannter Qualifikation beantragt werden. Der Freistaat Bayern hat es dabei heuer ermöglicht, Rücksicht darauf zu nehmen, dass aufgrund der Corona-Pandemie und des Lockdowns viele Kriterien nicht erfüllt werden können. So müssen in diesem Jahr beim Dirigentenzuschussantrag keine Leistungsnachweise (Konzertprogramme, Wertungsspiele usw.) vorgelegt werden. Es genügt der Antrag und bei Neuanträgen der Qualifikationsnachweis des Dirigenten. Anträge für Mangelinstrumente können wie gewohnt gestellt werden, erforderlich sind neben dem Antrag die Originalrechnung sowie ein Zahlungsnachweis. Dies soll es unseren Vereinen ermöglichen, gerade in diesem finanziell für viele Vereine schwierigem Jahr von den staatlichen Zuschüssen zu profitieren.

Die Richtlinien und entsprechenden Antragsformulare sind auf unseren Internetseiten im großen Ratgeber unter "Zuschüsse" abzurufen (www.nbmb-online.de/direkt/zuschuesse).

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Das vollständige Rundschreiben "Rundbrief September 2020 / Aktuelle Situation zu Covid-19" ist im großen Ratgeber unter "Rundbriefe und Infoschreiben" nachzulesen. Klicken Sie hier, um das Rundschreiben aufzurufen.

16.08.2020: Aktueller Status zu Corona

Falls Sie sich fragen, was sich beim NBMB eigentlich in der Angelegenheit „Corona-Beschränkungen für Musikvereine“ tut: Wir stehen permanent mit dem Bayerischen Blasmusikverband und den anderen Musikverbänden im Austausch. Gerade diskutieren wir konkret, wie es nach den Ferien weitergehen kann.

Eine Reduzierung der Beschränkungen sehen wir derzeit leider skeptisch: Gerade im Hinblick auf die derzeit wieder steigenden Coronazahlen muss es vielmehr das Ziel sein, mögliche erneute Verschlechterungen der Bedingungen zu verhindern! Dies ist im Bereich des Möglichen, zumal auch eine Studie in Auftrag gegeben wurde, in der die Verbreitung der Aerosole beim Musizieren genauer untersucht wird. 

Wir wissen natürlich um die gesamte Problematik, trotzdem müssen wir den Gesundheitsschutz unserer Musikerinnen und Musiker immer (noch) an erster Stelle sehen. Hier fahrlässig zu werden und Hotspots im Bereich der Musikvereine zu riskieren, ist der denkbar schlechteste Weg. Sollte es zu einem Hotspot in einem Musikverein kommen, könnte das ganz gravierende Auswirkungen auf alle Musikvereine in Bayern haben! Wir bitten daher um Ihr Verständnis und versprechen, Sie auf dem Laufenden zu halten!

08.07.2020: Infos und Antragsformular zum Hilfsprogramm Laienmusik Bayern

Das Hilfsprogramm Laienmusik Bayern der Bayerischen Staatsregierung mit einem Fördervolumen von insgesamt 10 Millionen Euro ist vor ein paar Tagen angelaufen. Gefördert werden nach Auskunft des Wissenschaftsministeriums musikalische Aktivitäten der Vereine wie Konzerte, GEMA-Kosten, besondere Maßnahmen aufgrund von Hygiene- und Schutzkonzepten und Kosten für Ensembleleiter, die aufgrund der Corona-Pandemie von den Vereinen nicht (vollständig) getragen werden können. Die Förderung bemisst sich am Förderbedarf und beläuft sich auf bis zu 1.000 Euro pro Verein bzw. Hauptorchester (zuzüglich bis zu 500 Euro pro weiteres Ensemble/Orchester).

Wir haben nachfolgend alle wesentlichen Eckpunkte des Förderprogramms zusammengestellt:

Antragsverfahren / Antragsfrist

In Abstimmung mit dem Bayerischen Musikrat wurde ein vereinfachtes Antragsverfahren entwickelt, das eine Förderung bis zu einem Betrag von 1.000 Euro pro Verein und bis zu 500 Euro pro weiteres Ensemble zusätzlich ermöglicht. Das entsprechende Antragsformular steht mit weiteren Informationen im Anhang zur Verfügung. Der ausgefüllte und unterschriebene Antrag ist per Post, per Fax oder eingescannt als PDF-Datei per Email an unserer Geschäftsstelle zu schicken. Bitte beachten: Gegen Scans, die mithilfe einer Kamera angefertigt werden, ist im Prinzip nichts einzuwenden. Die Qualität des Scans muss aber dem eines Hardware-Scanners entsprechen und der Scan muss im PDF-Format übermittelt werden. 

Die Anträge können bis zum 31. Oktober 2020 direkt über die Geschäftsstelle des Nordbayerischen Musikbundes gestellt werden.

Wer ist antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind alle gemeinnützigen Mitgliedsvereine im Nordbayerischen Musikbund. Musikvereine, Musikschulen und Ensembles/Orchester, die unter der Trägerschaft der Kommune oder einer kirchlichen Einrichtung stehen, sind allerdings nicht antragsberechtigt. Darunter fallen auch Orchester (u.a. auch Bläserklassen), die über die Trägerschaft einer Musikschule oder einer allgemeinbildenden Schule organisiert sind.

Förderfähige Ensembles / Orchester

Die Höhe der maximalen Förderung hängt mit der Anzahl der Ensembles / Orchester / Kapellen im Verein zusammen. Die Grundförderung pro Verein beträgt bis zu 1.000 € und beinhaltet das Hauptensemble des Vereins. Weitere Orchester, Kapellen bzw. Ensembles werden mit einem zusätzlichen Betrag von jeweils bis zu 500 € gefördert. Gefördert werden dabei nur feststehende (größere) Ensembles, die regelmäßig proben und die von einem Dirigenten geleitet werden. Für reine Ausbildungsgruppen, musikalische Früherziehungsgruppen, kleinere musikalische Gruppierungen usw. kann kein zusätzlicher Betrag beantragt werden.

Nachweis der förderfähigen Ensembles / Orchester

Für den Nachweis bzw. die Prüfung der Anträge für das Hilfsprogramm Laienmusik hinsichtlich der Anzahl der Ensembles ist es erforderlich, die Musikerinnen und Musiker in unserer Onlinesoftware (Mitgliederverwaltung / Vereinsverwaltung) den Vereinsorchestern zuzuordnen.

Unsere bisherige Mitgliederverwaltung wurde deshalb auf die ebenfalls kostenlose „Vereinsverwaltung light“ umgestellt. Der Zugang zur Software einschließlich Benutzer und Kennwort wurde dabei nicht verändert. Wie bei der kostenpflichten Version der Vereinsverwaltung können dort Vereinsorchester angelegt werden, denen Musikerinnen und Musiker des Vereins (über den Menüpunkt „Mitglieder verwalten) zugeordnet werden können. Das Anlegen der Ensembles und die Zuordnung der Musikerinnen und Musiker ist relativ einfach und im Anhang dieses Schreibens erklärt. Ein Handbuch für die Vereinsverwaltung light (und natürlich auch die bisherige Vereinsverwaltung) ist nach dem Einloggen direkt über den Menüpunkt "Handbuch" (neben dem "Abmelden"-Knopf) als PDF-Datei verfügbar.

Das Prozedere zur Zuordnung der Musikerinnen und Musiker werden wir für beide Versionen der Vereinsverwaltung im Rahmen unserer Online-Sprechstunden (siehe Seite 3) am 14. und 16.07.2020 jeweils kurz vorstellen.

Welche Kosten sind förderfähig?

Förderfähig sind dabei Kosten für musikalische Aktivitäten, die ab dem 15. März 2020, also dem Beginn des Lockdowns entstanden sind (und die nicht bereits durch andere Förderprogramme des Freistaats unterstützt wurden). Zu diesen musikalischen Aktivitäten zählen beispielsweise Konzerte (einschließlich der GEMA-Kosten, bei den Musikvereinen wären das die anteiligen GEMA-Gebühren, die an den Verband entrichtet wurden), Ausbildungskosten des musikalischen Nachwuchses, Übungsleiter- und Ehrenamtspauschalen, musikalische Aushilfen, Noten- und Instrumentenbeschaffungen. Einnahmen, die seit 15. März für musikalische Aktivitäten erzielt wurden, reduzieren natürlich den Zuschussbedarf.

Bei der Ermittlung der förderfähigen Kosten für staatlich anerkannte Dirigenten ist ein Betrag von 880 € in Abzug zu bringen, für nicht staatlich anerkannte Dirigenten ein Betrag von 440 €.

Nicht förderfähig sind Kosten, die vor dem 15. März entstanden sind, sowie laufende Vereinsverwaltungsausgaben wie Mieten für Probenräume, Versicherungen, Mitgliedsbeiträge und Ähnliches mehr.

Ein Muster für die vereinsinterne Ermittlung der förderfähigen Kosten haben wir dem Schreiben beigelegt. Eine Vorlage dieser Aufstellung ist weder bei der Antragsstellung noch der Verwendungsbestätigung erforderlich. Es wird aber im Hinblick auf mögliche spätere Prüfungen empfohlen, die Aufstellung zu erstellen und z.B. im Kassenbuch zu hinterlegen, um damit die Kostenansätze nachzuvollziehen und gleichzeitig einen entsprechenden Kostennachweis vorlegen zu können.

Doppelförderung

Soweit Fördermittel aus anderen staatlichen Förderprogrammen beantragt oder bereits gewährt wurden, dürfen diese Kosten bei der Berechnung des Förderbedarfs nicht mit einbezogen werden. Dies gilt auch für Ausgaben, für die im Laufe des Jahres noch staatliche Förderprogramme beantragt werden.

Eigenbeteiligung des Vereins

Jeder Verein muss nach dem Zuwendungsrecht eine Eigenbeteiligung von mindestens 10 Prozent der Kosten erbringen. Um eine Förderung von 1.000 € zu bekommen, muss demnach der Verein mindestens förderfähige Kosten von 1.100 € nachweisen können.

Verwendungsbestätigung: Vorlage bis zum 31.03.2021

Im Anschluss an die Förderentscheidung und Auszahlung der Mittel ist die ordnungsgemäße Verwendung des Zuschusses mit einer Verwendungsbestätigung gegenüber dem NBMB zu erklären. Diese Verwendungsbestätigung ist im Zeitraum 1. Januar bis spätestens 31. März 2021 abzugeben, andernfalls sind die Mittel des Hilfsprogramms zurückzuzahlen. Das Formular für die Verwendungsbestätigung erhalten Sie von uns mit dem entsprechenden Förderentscheid.

Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass alle Unterlagen und Belege, die dem Antrag bzw. der Verwendungsbestätigung zu Grunde gelegt werden, 10 Jahre aufzubewahren sind. Auf Verlangen sind diese dem Nordbayerischen Musikbund vorzulegen. Gleiches gilt für den Fall einer nachträglichen Prüfung der ordnungsgemäßen Verwendung der Zuschussmittel durch das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst oder den Bayerischen Obersten Rechnungshof.

Hilfestellungen bei den Anträgen / Onlinesprechstunden

Alle wesentlichen Fragen zum Hilfsprogramm Laienmusik werden in den FAQs auf der Internetseite des Bayerischen Musikrates umfangreich beantwortet. Hier finden Sie die FAQs: https://www.bayerischer-musikrat.de/Foerderung/Hilfsprogramm%20Laienmusik%20Bayern

Als weitere Hilfestellung bei der Antragsstellung bietet die Geschäftsstelle insgesamt drei Online-Sprechstunden an. Diese finden am Dienstag, 14.07.2020 um 18:00 Uhr und um 20:00 Uhr, sowie am 16.07.2020 um 18:00 Uhr statt. Im Rahmen dieser Sprechstunden wird das Förderprogramm vorgestellt, die Antragsstellung erläutert sowie die Zuordnung der Musikerinnen und Musiker zu den jeweiligen Orches