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Förderverein unterstützt Jugendblaskapelle Nabburg seit 40 Jahren

Bezirk: Oberpfalz - Kreisverband: Schwandorf

Der Förderverein Jugendblaskapelle Nabburg besteht seit 40 Jahren. Bei einer Mitgliederversammlung bezeichnete Vorsitzender Joseph Ferstl den Verein laut einer Pressemitteilung als „unverzichtbare Stütze für die Aktiven“. Auslöser für die Gründung des Fördervereins waren im Jahr 1982 finanzielle Überlegungen. „Es ging um die Ausnutzung der steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten für Vereine“, betonte Ferstl laut Mitteilung.

Der damalige „Musikförderverein Nabburg“, wie er sich bis zum April 1986 nannte, hatte sich zur Aufgabe gemacht, das musikalische Kulturgut in der Pfarrgemeinde und der Stadt Nabburg ideell und organisatorisch zu fördern sowie die geistliche und weltliche Instrumentalmusik – insbesondere die der Jugendblaskapelle Nabburg.

In der Gründungsversammlung am 1. August 1982 wurde Herbert Rauch von Alois Kraus, Joseph Ferstl, Hans Götz, Josef Weber, Josef Wifling, Edeltraud Weber, Oswald Zenker und, Sebastian Ram zum Vorsitzenden gewählt. Vier Jahre später ging der Vorsitz auf Joseph Ferstl über. Gleichzeitig wurde der Verein in „Förderverein Jugendblaskapelle Nabburg“ umbenannt.
In das Jahr 1986 fiel die Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt sowie der Bau des Musikerheimes Sankt Angelus, wo sich der Verein stark hervortat. Die Mitglieder übernahmen am Ende auch die Bewirtschaftung bei der Einweihung des Heimes.

Nicht untätig waren die Förderer in der Vergangenheit immer wieder bei den verschiedensten Aktivitäten der Kapelle. So packten sie unter anderem auch mit an, als 1998 die Renovierung des Kindergarten-Nebengebäudes zum Gerätelager anstand und im Keller der Fußboden des Archivraums renoviert werden musste. Im Jahr darauf wurde die Überbauung des früheren Treppenaufganges zum Musikerheim als weiteren Unterrichtsraum zu einer Art Wintergarten in Angriff genommen. Mit von der Partie waren die Förderer bei der Renovierung des Aufenthaltsraumes im Musikerheim, beim Bau eines Einbauschrankes in der Damentoilette und eines Notenregals im Eingangsbereich.

Das schon in den 90er Jahren diskutierte Vorhaben Musikschule wurde nach reiflichen Überlegungen und Widerspruch der Eltern abgelehnt. Bereits im Oktober 2004 wurde in der damaligen Mitgliederversammlung der Planentwurf zum Musikerheimanbau mit einem Kostenvolumen von 63 000 Euro vorgestellt. Im Jahr darauf hat man das wünschenswerte Projekt jedoch mit dem Hinweis „aus finanziellen Erwägungen“ zurückgestellt. Im Jahr 2012 wurde die Deckensanierung im Probensaal unterstützt. Anlass zur Sorge gab es 2018 in der Mitgliederversammlung wegen der Veränderungen in der Nabburger Kindergartenlandschaft. Für die Kirchenverwaltung, den Träger des Musikerheims, ist eine Nutzungsänderung aber keine Option.

Zuschüsse für die Blaskapelle
Die finanzielle Unterstützung der Jugendblaskapelle zwischen den Jahren 1982 und heute bezifferte Vorsitzender Ferstl auf knapp 75 000 Euro. Über 42 000 Euro entfielen dabei auf die Ausbildung, mehr als 16 000 Euro wurden für Instrumente verwendet und 12 500 Euro für das Musikerheim. Gelder flossen auch für Uniformen und Büroausstattung.

Erfreut zeigte sich der Redner über die stetig wachsende Zahl der der Mitglieder. Diese bezifferte er bei der Festversammlung auf gegenwärtig 105 Personen. Bei der Versammlung wurden außerdem die Gründungsmitglieder Josef Weber, Joseph Ferstl und Sebastian Ram durch den stellvertretenden Vorsitzenden Stefan Kurz geehrt.